simfy, Airfoil und Apple TV

Eine wirklich tolle Kombination. :love:

simfy ist eine Musik-Webseite/App, die über einen Fundus von über 6 Millionen Songs verfügt, welche man alle kostenlos per Stream anhören kann. Man kann sich Playlisten anlegen und diese dann jederzeit hören.

Will man simfy auf dem iPhone oder mit der Desktop-App (Adobe Air muss installiert sein) nutzen muss man Premium-User sein (9,99 € pro Monat). Dann gibt es sogar noch einen Offline-Modus dazu, mit dem dann die Songs auch ohne Internet genießen kann.

Wirklich toll wird das Ganze, wenn man sich auf dem Mac die App Airfoil installiert und mit dieser dann die Musik auf dem Apple-TV anhört, welches natürlich idealerweise an einem guten Anlage & Boxen hängt. Hat man noch ein iPhone/iPod oder iPad und spielt dort den kostenlosen Airfoil-Client auf, kann man die Musik überall in der Wohnung verteilen.


So sieht das dann auf dem TV aus


Die simfy-Desktop-App mit Airfoil

Obacht Apple, hier kommt ein toller Konkurrent aus deutschen Landen. 😉

Fanboyism

In letzter Zeit liest man wieder vermehrt den Begriff „Fanboy“. Gerade im Zusammenhang mit der Firma mit dem angebissenen Apfel. Es reicht schon wenn man zugibt, dass man Produkte aus dem Hause Apple sehr mag oder wenn man kritisch über ein anderes Konkurrenzprodukt urteilt. Da hört man dann schnell „Du Fanboy, Du. Du kaufst ja echt alles, wo der Apfel drauf ist.“

Häufig wird noch der Tonfall so justiert, dass der Vorwurf leicht beleidigend wirkt — oder zumindest jemanden lächerlich macht. Interessanterweise kommen solche Sprüche von Leuten, die selbst eine Abneigung gegen jenes Produkt bzw. Marke hegen. Also sind doch diese Leute dann in gewisser Weise auch Fanboys. Da entstehen auch mal flugs richtig hitzige und emotionale Diskussionen. Aktuell gerade zwischen Apple- und Android-Usern.

Dabei finde ich überhaupt nichts Verwerfliches daran, wenn ich ein Produkt oder eine Marke besonders „toll“ finde und davon ausgiebig schwärme. Oder wenn ich davon wirklich beeindruckt bin und Produkte unter Umständen auch mal „blind“ kaufe. Ganz im Gegenteil: ich bin nämlich davon überzeugt, dass diese Produkte vollumfänglich funktionieren und sich nahtlos in meinen (in diesem Kontext) digitalen Alltag integriert haben. Man nimmt sie im Grunde gar nicht mehr wahr, sie sind immer da und tun genau das, was man von ihnen verlangt. Warum man deswegen gleich als fanatischer Fanboy verschrien wird verstehe ich nicht — werde ich auch wohl nie.

„Ein Fan [f?n] (englisch fan [fæn], von fanatic „Fanatiker“) ist ein Mensch, der längerfristig eine leidenschaftliche Beziehung zu einem für ihn externen, öffentlichen, entweder personalen, kollektiven, gegenständlichen oder abstrakten Fanobjekt hat und in die emotionale Beziehung zu diesem Objekt Ressourcen wie Zeit und/oder Geld investiert.“ [Quelle: Wikipedia]

Ob nun Fanboy oder Fan. Es läuft meiner Meinung nach immer auf das Gleiche raus. Ich bin mit einer Marke sehr verbunden. Jetzt fragt man sich warum? Bin ich gleich ein Jünger, nur weil ich gerne die Keynotes von Steve Jobs ansehe? Nein, es liegt eher daran, dass ich sehr von den Produkten dieser Firma überzeugt bin. Dann berichtet man leidenschaftlich davon und führt Bekannten leicht euphorisch die Geräte vor, die man so liebt. Ja und häufig springt da sogar ein Funke über und die Leute sind dann auch begeistert. Das soll aber noch lange nicht heissen, dass man als „Apple-Jünger“ auf einer Art Kreuzzug unterwegs ist und möglichst viele neue Jünger rekrutieren möchte. Viel mehr ist es die Einfachheit und Funktionalität der Produkte, die die Leute letztendlich überzeugen. Das habe ich selbst schon oft in meinem Bekanntenkreis festgestellt. Viele sind auch bekennende Apple-User geworden. Sind das jetzt auch Fanboys?

Ist man auch ein Fanboy, wenn man sich jeden James Cameron Film ansieht? Oder wenn man lieber zu Burger King geht anstatt zu McDonalds? Kommt da jemand auf die Idee zu einem Fanboy zu sagen?

Ich bin kein Fanboy. Ich bin überzeugter Apple-User, weil mich einfach alle(!) Produkte dieser Firma überzeugen und ich diese problemlos benutzen kann. Sie funktionieren einfach. Punkt. Ich habe hier zu Hause OSX, Windows und Linux im Einsatz, und finde alle Betriebssysteme in Ordnung. Ich benutze aber am liebsten meinen Mac, weil ich damit am effektivsten und angenehmsten arbeiten kann.

Und: ich hätte auch kein Problem damit ein Android-Smartphone zu nutzen. Denn die sind auch sehr gut geworden und stellen mittlerweile eine ernste Konkurrenz zu Apple dar (auch nach dem iPhone 4). Da wird sich noch einiges tun in Zukunft. Wettbewerb belebt das Geschäft. Eine interessante Abhandlung zu diesem Thema kann man hier beim geschätzten John Gruber nachlesen.

Und wenn ich alltäglich einen Androiden einsetzen würde… ich hätte ja immer noch mein iPad. 😉

Come To Daddy, iPad

Mal den 10. Mai und den 28. Mai im Kalender ankreuzen. Am nächsten Montag werden die Preise für das deutsche iPad bekanntgeben und man wird auch sicher dann gleich vorbestellen können. (via Apple)

MacBook frisch installieren mit Time Machine

Ich habe mich endlich mal dazu durchgerungen und mein Macbook frisch aufgesetzt. Nach all den Jahren sammelt sich doch so einiges an Programmen an, von denen man dann viele nicht mehr verwendet. Und da der Frühling vor der Tür steht, bot sich doch so ein Frühlingsputz an. Mit der Time Machine als Backup-Lösung im Rücken fühlte ich mich bestärkt und ermutigt die Sache anzugehen.

Gesagt getan — und so bootete ich (beim Booten alt gedrückt halten) von der Snow Leopard DVD und ging geradewegs über die Menüleiste auf das Festplattendienstprogramm um die Festplatte zu löschen. Es beschleicht dabei schon ein etwas mulmiges Gefühl, aber Mut wird ja schließlich belohnt. 8)

Nachdem die Festplatte nach knapp einer Minute gelöscht war begann ich mit der Installation und habe es mir erst mal auf der Couch gemütlich gemacht und die Installation laufen lassen. Nach cirka einer 3/4 Stunde war diese rum und ich konnte nun wählen, ob ich einen Backup einspielen möchte.

Ich wählte das Time Machine Medium und beschloss nur die Benutzerdaten und die Einstellungen zu übernehmen, so dass /Library und /Programme frisch sind und frei von unnötigem Balast.

Das Importieren der Benutzerdaten verschlang dann weitere 1,5 Stunden.

Auch dies hatte bestens geklappt.

Spannung kam auf als das System zum ersten Mal bootete. Aber wie man das von OSX gewohnt ist hat das alles bestens geklappt. Nun noch rund 700 Mbyte an Updates installiert und der erste Schritt war getan.

Nun machte ich mich daran alle wichtigen Programme direkt von der Time Machine in den /Programme-Ordner zu ziehen. Unter Windows hätte ich hierzu alles wieder herunterladen und mittels setup.exe neu installieren müssen. Bei einem Mac reicht hier ein Drag & Drop. Lediglich einige Systemprogramme wie zum Beispiel Litte-Snitch oder Growl muss man „richtig“ neuinstallieren.

Die Programme liefen alle auf Anhieb mit den Benutzereinstellungen aus /home/patrick/library.

Alles ist allem ist das alles sehr entspannt abgelaufen und man fühlt sich dann auch gleich wohler auf einem frischen Snow Leopard. 🙂