Geschenkt

Man bekommt doch tatsächlich noch was geschenkt heutzutage. Das war heute in der Post.

Ich war da zwar mal Abonennt, aber ich werde nicht wieder einsteigen, tut mir leid, liebe Macwelt. :p

Macwelt

Glühbirne brennt dauernd durch

Das macht mich noch kirre. xD Woran liegt es, wenn Glühbirnen unverhältnismässig oft durchbrennen? An meiner Dunstabzugshaube habe ich erst vor kurzem neue Glühbirnen reingedreht. Entweder stimmt mit der Haube was nicht oder am Stromkreis. An den Birnen kann es nicht liegen, da ich schon welche von verschiedenen Herstellern ausprobiert habe. Die maximale Wattanzahl überschreiten die auch nicht.

Kann doch eigentlich nur am Stromkreis liegen, oder? =]

Harnleiterschiene, Nierensteinbehandlung und Schmerzen

Harnleiterschiene, ESWL und Schmerzen

Häufig werde ich von Leidensgenossen gefragt, die noch neu in der Materie sind, wie stark denn Schmerzen bei einer Nierensteinbehandlung mittels ESWL sind. Oder wie schmerzhaft eine Harnleiterschiene ist.

Ich habe auch eine Facebook-Gruppe erstellt. Wer mag kann gerne beitreten! Dort können wir unsere Erfahrungen austauschen.

ESWL (Extrakorporale Stoßwellen-Lithotrypsie) ist ein Verfahren, bei dem die Steine, die sich in der Niere befinden extrakorporal (also ausserhalb des Körpers) aufgelöst werden sollen. Man liegt auf einem Gerät und wird von schräg unten auf der betroffenen Flankenseite mit Stoßwellen beschossen. Durch Ultraschall wird man punktgenau positioniert, damit die Stoßwellen auch ihr Ziel treffen.

Harnleiterschiene, Doppel-J
Harnleiterschiene

Durch diese Stoßwellen sollen die Steine zerstört werden. Diese werden dann so klein geschossen, dass sie als Nierengries den Körper verlassen. In meinem Falle waren das immer ca. 3.000 Stoßwellen in ungefähr 40 Minuten. Je nach Größe und Menge der Nierensteine hält man maximal drei Sitzungen an drei Tagen ab. Mehr sind nicht zu empfehlen, da sich die Nieren auch erholen müssen. Da das ganze durchaus schmerzhaft sein kann wird man für gewöhnlich sediert. Bei meinen Sitzungen bekam ich Dolantin als Analgetikum. Dolantin (Pethidin) ist das älteste vollsynthetische Opioid und wirkte sehr gut bei mir. Schon kurz nach der intravenösen Verabreichung wird man merklich ruhiger und fühlt sich wohl – Opiate eben. 😉 Danach sollte man reichlich Wasser trinken und sich viel bewegen um die Trümmer aus dem Körper zu bekommen. Eventuell sind Folgesitzungen (ESWL II, ESWL III) an den folgenden Tagen notwendig.

Harnleiterschiene / DJ

Üblicherweise bekommt man vor ESWL-Sitzungen eine Harnleiterschiene (auch DJ genannt) eingelegt. Im Grunde ist das keine starre Schiene, sondern ein kleiner dünner Schlauch. Dieser wird endoskopisch installiert und reicht dann von der Blase bis hoch zur Niere. Dadurch wird gewährleistet, dass der Harn immer abfließen kann und so keine schmerzhaften Koliken entstehen können. Auch hier entstehen kaum Schmerzen, da man auch hier in einen Tiefschlaf bzw. starken Dämmerschlaf versetzt wird — in meinem Falle mittels Dormicum (Midazolam / besonders potentes Benzodiazepin). Eine Entfernung einer Harnleiterschiene (DJ ex) kann man sogar ohne Schmerzmittel / Sedierung ertragen. Ist etwas unangenehm aber auszuhalten.

Harnleiterspiegelung / Ureterorenoskopie (URS)

Am aufwendigsten ist die Nierensteinbehandlung mittels sogenannter URS. Diese wird unter Vollnarkose vollzogen. Hierbei werden mit endoskopischen Geräten der oder die Steine direkt aus der Niere oder dem Harnleiter geholt. Vorteil hierbei ist, dass der Operateur volle Sicht hat und alle Steine entfernen kann. Moderene Kliniken können auch einen Laser zuschalten und den Stein vor Ort zerschießen. Dies wurde bei mir in Coburg gemacht. Schmerzhaft ist dies alles auch nicht, weil man nichts mitbekommt durch die Vollnarkose — bei mir wurde übrigens Propofol benutzt. Wahnsinn, wie schnell man da weg ist. Man trägt übrigens keine Narben davon. Einzig das Pinkeln brennt einige Zeit etwas, aber das ist auszuhalten und geht auch recht schnell wieder weg.

Fazit

Alles in allem ist das mit den Nierensteinen und den Schmerzen überhaupt nicht schlimm — mal abgesehen von den Koliken, die man sicher vorher schon erfahren hat. Denn Koliken gehören mit zu den schlimmsten Schmerzen, die ein Mensch ertragen kann.