Video: Minority Report Wii

Ich weiss noch, als ich den Film „Minority Report“ sah. Die Art wie Tom Cruise mit seinen Händen mit dem Computersystem interagierte faszinierte mich. „Zukunftsmusik“, dachte ich. Wird man so einmal einen Computer bedienen? Im Januar diesen Jahres hatte ich schon einmal über solche eine Art der Computernutzung gebloggt.

Aber nun verwies mich Matthias auf dieses Video:
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Kann man den Pagerank getrost vergessen?

Irgendwie glaube ich, dass dem so ist. Google strafte mich am 25.10. ab, weil ich Linklift-Textlinks eingebaut hatte. Mein Blog hatte bisher immer einen stabilen Pagerank von 5.

Am 25.10. nun wurde im Rahmen einer Abstrafaktion durch Google der Pagerank vieler Weblogs (auch bekannter und etablierter Seiten) herabgestuft. Meines wurde auf 2 heruntergesetzt. Ich entfernte danach die Anzeigen und bat Google um erneute Überprüfung. Es ist bisher noch nichts passiert, ausser, dass mein Blog jetzt vor kurzem auf 0(!) herabgestuft wurde. Ich weiss nicht, was dieser ganze Zirkus soll. Ich habe immer noch genauso viel Traffic wie vorher, wie die folgende Grafik zeigt:

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Die gelben Flächen stellen den Suchmaschinentraffic dar, also im Grunde ausschließlich Google-Besucher. Man kann klar erkennen, dass sich hier überhaupt nichts Grundlegendes geändert hat. Das sagt mir doch nun, dass der Pagerank einer Seite fast überhaupt keine Auswirkung mehr auf den Besucherstrom hat.

Was bringt er dann noch? Ist er nur noch für die Vererbung da und damit zur schnellen Einschätzung der Wichtigkeit einer Seite? Ich achte eigentlich immer noch darauf welchen Pagerank die Hauptseite einer Website hat — so kann man schnell einschätzen ob dieses Webangebot Autorität besitzt und damit vertrauenswürdig ist.

Naja, mein Blog ist demnach also nicht (mehr?) vertrauenswürdig, hat aber trotzdem noch genügend Besucher. Das soll nun einer alles verstehen. Google ist in letzter Zeit irgendwie merkwürdig geworden.
[tags]Google,Pagerank[/tags]

FRoSTA: Hähnchen-Filet Curry-Ananas

Mmmh. Essen in der Mikrowelle zubereiten: da rümpfen sicher viele die Nase. Ich mach’s aber gerne — denn es ist schnell gemacht und kann auch gut schmecken.

So wie die Gourmet-Mahlzeiten von FRoSTA. Bei mir im örtlichen REWE gibt es leider nur zwei Sorten, ich hoffe ich kann bald die anderen mal ausprobieren.

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Heute habe ich Hähnchen-Filet Curry-Ananas gegessen. Schmeckt wirklich gut und sieht auch lecker aus — kann ich wirklich wärmstens empfehlen. Dauert auch nur knapp 9 Minuten. Interessant ist auch die Verpackung. Das Essen sieht aus wie eingeschweisst — die Folie entfernt man während des Garens in der Mikro nicht. Am Ende der Garzeit wölbt sich die Folie und das ganze sieht aus wie eine Glocke, die man drüber gestülpt hat. Die Folie lässt sich nun ganz leicht entfernen (Vorsicht, heiss!).

FRoSTA hat auch ein Weblog und berichtet auch fleissig über die Gourmet-Produktlinie. 🙂
[tags]Essen,Mikrowelle,Einkaufen,Supermarkt[/tags]

Das iPhone in der Hand

BildHeute morgen war ich gleich mal beim hiesigen T-Punkt in Seligenstadt. Ich bin dort um 9:13 angekommen und musste erst mal warten, weil die erst um 9:30 aufmachen. Drinnen ist zwar schon Personal rumgelaufen und hat gefrühstückt, aber das war denen egal, dass ich da wie ein Affe reinglotzte. 🙂 Immerhin sah ich von aussen, dass vier iPhones zum Rumprobieren aufgestellt waren. „Na, dann warte ich eben mal kurz“, dachte ich mir und ging erst mal schnell nach nebenan in die Drogerie.

Nach dem Einkauf bin ich dann endlich in den T-Punkt und habe mich gewundert, dass ich der einzige da drin bin. Also gehörten alle vier iPhones mir. Hehe.

Wow! Das iPhone sieht wirklich sehr schön aus und es ist edel verarbeitet. Wenn man es in der Hand hält, hat man keineswegs ein „Plastikhandy“ in der Hand. Es wirkt ungemein stabil und „fest“. Das Display muss man gesehen haben — sieht aus wie gemalt. Sehr sehr genial.

Die Iphones waren alle online via Hotspot. Man konnte also nach Herzenslust surfen und rumspielen — ich konnte mich sogar auf meinem Handy anrufen (und habe somit nun die Handynummer dieses iPhones, hehe).

Das Benutzerinterface (und damit die Benutzerführung) ist wie zu erwarten war „apple-like“ spitze. Man findet sich sofort zurecht. Die Reaktionszeit ist sehr schnell und der Touchscreen ist einfach fantastisch. Die Surfgeschwindigkeit war aber unter aller Kanone, das lag aber nicht am iPhone sondern eher am WiFi. Man hat ja bereits im Netz lesen können, dass das iPhone zu Hause über das heimische WLAN richtig begeistert.

Ich bin also wirklich begeistert von dem Gerät. Nur gekauft habe ich mir keines. Warten wir mal ab was das nächste halbe Jahr bringt. Vielleicht tut sich ja doch noch was. Ausserdem soll ja schon im Frühjahr der Nachfolger kommen (mit UMTS).
[tags]iphone,apple[/tags]

Kein iPhone für mich (vorerst)

Am kommenden Freitag (9.11.) kommt es ja — das Übergadget namens iPhone, nach dem sich alle die Finger lecken. Ich lecke sie mir ja auch danach. Schon seit ich von dessen Existenz erfahren habe.

Lange war unklar, bei welchem Mobilfunkprovider das iPhone hier in Deutschland vertrieben wird. Leider kann man sich das Gerät nicht einfach kaufen und dann den Provider selbst wählen — da hat Apple leider einen Riegel vorgeschoben, weil der Herr Jobs da schön mitverdienen will. Angeblich wollen einige ein iPhone in Frankreich kaufen, weil es da angeblich wegen gesetzlicher Bestimmungen simlock-frei sein muss, aber ich glaube so sicher ist das garnicht. Mal abwarten.

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Nun wurden ja die Tarife bekannt. Und nun steht für mich fest, dass ich mir kein iPhone kaufen werde, da es einfach zu teuer ist. Für mindestens 49 EUR (deutlich unter 50, lol?) werde ich nicht meinen bisherigen Provider (seit knapp 10 Jahren o2) wechseln. Soweit geht die Gier dann doch nicht. Das wären dann innerhalb 24 Monaten 1600,- EUR, die man ausgibt. Ganz schön happig. (1200,- EUR Gebühren + 399,- EUR für das Gerät).

Lustig finde ich sie sowieso, die Tarifstruktur. Diese fängt an mit „Complete M“ — was ist denn mit „Complete S“ oder „Complete XS“? Da hätte man doch zumindest noch das „Complete S“ bauen können und den Preis bei 39,95 ansiedeln können.

Ausserdem kommt im Frühjahr schon der Nachfolger, welcher dann sicher von einigen Kinderkrankheiten bereinigt sein wird und vor allem UMTS haben wird. Damit lässt sich dann sowieso besser und schneller surfen.

Fakt ist, dass T-Mobile eine potentielle Cash-Cow im Programm hat, und meiner Meinung nach haben sie es vollkommen versiebt, es richtig anzugehen und das Angebot wesentlich schmackhafter zu machen. Reaktionen in der Blogosphäre zeig(t)en, dass viele nicht gewillt sind zuzugreifen. Es kann also durchaus passieren, dass das iPhone ein schöner Flop hier in Germany wird.

Ich finde das unglaublich — da lecken sich viele sabbernd die Finger nach einem Gerät, dass wirklich gelungen ist, aber dann kann man es nicht kaufen, weil man den Provider vorgeschrieben bekommt. Das ist doch gelinde gesagt Sch…..

Was meint ihr dazu? Kauft sich hier vielleicht sogar jemand ein iPhone direkt am Freitag?
[tags]iphone,apple[/tags]

twitter ist cool

Anfang des Jahres hatte mich ein Freund geradezu genötigt, dass ich mich doch bei dieser neuen Seite twitter anmelden solle. Ich wollte erst nicht, habe mich aber dann doch dazu entschieden — der Ruhe wegen, sonst hätte er nie aufgehört. Nachdem ich mir den Dienst damals ansah, konnte ich nichts damit anfangen. „Ist ja im Grunde wie ein öffentlicher Messenger“, hatte ich mir gedacht und beachtete twitter nicht mehr weiter.

Mittlerweile nutze ich den Dienst aber recht intensiv, weil ich dessen Potential entdeckt habe. Es gibt sehr gute Desktop-Clients, die das twittern sehr einfach machen. Momentan benutze ich den Adobe AIR-Client Snitter.

Warum ist twitter so interessant? Auf der einen Seite birgt es irgendwie einen gewissen Reiz wenn man anderen superschnell mitteilen kann, was man so macht. Der große Vorteil ist aber, dass man ungemein schnell Rat einholen kann. Wenn man eine Frage hat, dann stellt man diese einfach an seine Follower, und in den meisten Fällen erhält man auch fast umgehend interessante und nützliche Antworten. Auch kann man auf diese Weise seinen virtuellen Freundeskreis sehr schnell erweitern.

News und brandheiße Entwicklungen im IT-Nachrichtenbereich machen schnell die Runde — da steckt eine irre Dynamik dahinter. Dienlich ist auch hier der Umstand, dass man mittels twitter nur maximal 140 Zeichen versenden kann. Dies verhindert unnötiges Geschwalle und bringt die Nachrichten oftmals auf den Punkt.

Selbst wenn man unterwegs ist, kann man per SMS oder Internetfunktion des Handys mitteilen, was man gerade macht oder wo man sich gerade aufhält. Sicher mag das für andere langweilig und total uninteressant wirken, wenn jemand twittert, dass er gerade im Stau steht und sich tierisch aufregt. Aber das gibt dem Online-Leben irgendwie eine menschliche Seite — da sind wirklich Menschen unterwegs und die können sich auch in realen Welt bewegen. 🙂

Aber es gibt ja noch mehr: da twitter eine API hat, kann man auf diese Weise auch Applikationen bauen oder nutzen. Es gibt z. B. einen Timer, mit dem man sich an Termine erinnern kann und natürlich irre viele Newsdienste, die ihre neuen Nachrichten direkt per twitter in die Welt posaunen (wie z.B. Golem oder Heise). Dies alles in Summe ist für mich nicht mehr wegzudenken.