Nierensteine, Nierenkoliken und ESWL (Teil 1)

Angefangen hat mein Leiden am 22.04. nachmittags.

Meine Frau und ich schauten gerade „DS9“ (Staffel 4 – Folge „Der Besuch“) als ich plötzlich ein Stechen und Ziehen in meiner rechten Hüfte verspürte. Ich kannte diesen Schmerz — denn ich hatte ihn vor ca. zwei Jahren schon einmal verspürt und bin damals auch (abends) schnell in’s Krankenhaus. Aber nach einer Röntgenuntersuchung war der Schmerz plötzlich weg.

Doch dieses Mal ahnte ich es — dieses Mal ist es ernst. Nachdem der Schmerz schier unerträglich wurde, beschlossen wir in das örtliche Krankenhaus zu fahren. In der Notaufnahme angekommen konnte ich nur noch stöhnen und bewegte mich sofort in gekrümmter Haltung in das Notarzt-Zimmer und quälte mich dort auf die Liege. Vorher musste ich noch eine Urinprobe zum besten geben.

Die Ärztin beschloss, dass es wohl ein Nierenstein sein könne und verabreichte mir eine Infusion, welche nach einiger Zeit auch Wirkung zeigte. Der Schmerz klang ab — welche Wohltat das doch war. Leider könne sie aber in Ermangelung medizinischer Geräte nichts machen und legte mir nahe nach Offenbach in die „Städtische Klinik“ zu fahren. Ich winkte dankend ab (ich war einfach nur groggy und müde) und ließ mir aber dennoch sicherheitshalber eine Überweisung ausstellen — zusammen mit Schmerzmitteln für die Nacht, die wir anschließend an der Nachtapotheke holten.

Zu Hause angekommen wollte ich nur schlafen. Ich hoffte, dass sich das „Problem“ wieder von alleine erledigen würde; aber es sollte nicht so sein. Die Nacht auf Sonntag war Horror: ich konnte nicht schlafen vor Schmerzen. Schlief ich mal kurz ein so dauerte der Schlaf nur ca. 30 Minuten. Nein, Nierenkoliken sind wirklich nicht schön — man stelle sie sich vor wie kontinuierliche heftige Zahnschmerzen in der Hüftgegend. In konstanten 4-Stunden-Takt nahm ich die Schmerztabletten ein, welche etwas Linderung gaben. Aber leider nicht lange.

Den Sonntag überstand ich irgendwie.

Am Montag machte ich mich am Morgen sofort zum hiesigen Urologen.

Nach einer Ultraschall-Untersuchung stand fest: „Sieht nach einer Nierenstauung aus. Das müssen wir röntgen lassen.“ Also ab in unser Krankenhaus und wieder zurück. Nun stand fest, dass ich sehr wahrscheinlich einen Nierenstein habe und ich Nierenkoliken durchlitt. Nach einer Infusion (gegen die Schmerzen) hiess es dann also: nach Hause fahren, Tasche packen und ab in die „Urologische Klinik“ in Offenbach.

Mir wurde bewusst, dass ich die nächsten Tage wohl nicht zu Hause sein würde, aber als ich an die Horrornacht zurückdachte so nahm ich das gerne in Kauf. Die Schmerzen, die die Koliken verursachten mussten bekämpft werden — egal wie. Auch wenn ich drei Wochen in’s Krankenhaus musste. Nach einer kleinen Odyssee fanden wir den Weg zur Notaufnahme und nun musste ich nur drei Stunden warten, bis man mir helfen konnte. Es war aber zum Glück erträglich — die Infusion vom Morgen „hielt“.

Als ich reingerufen wurde, musste ich erst einmal kräftig durchschnaufen — was erwartet mich? Der Arzt bemühte ein Ultraschall-Gerät und scannte meine rechte Nierengegend.

„Das sieht nach Nierensteinen aus.“, war die Diagnose, die mir im Grunde nicht neu war. „Wir werden eine Harnleiterschiene legen. Die machen wir heute noch.“

Eine was? Hörte sich schrecklich an. Der Arzt legte mir eine Kanüle, die dann die restliche Woche in meinem rechten Arm verweilte. Quasi mein Interface für alle möglichen Mittelchen und Sedativa.

Ich unterschrieb den Papierkram und harrte der Dinge, die da kommen. Nach einer weiteren Stunde wurde ich erneut gerufen.

„Nun bist du dran!“ dachte ich mir nur. Ich musste mich ausziehen und auf ein Bett legen. Dann wurde ich in den OP-Bereich gefahren. Ich überspielte meine Aufregung mit Witzchen. Meine Fahrt endete in einem Raum mit einem riesigen Stuhl, an dessen Ende zwei Beinmulden angebracht waren (wie bei einem Gynäkologen-Stuhl).

„So, dann legen sie sich bitte mal hier drauf.“ wurde mir gesagt. Gesagt getan — fühlte sich schon komisch an. Ich fühlte mich so ausgeliefert. „Was geschieht denn nun?“ fragte ich. Der Arzt zeigte mir diese Schiene (eher ein dünner kleiner Schlauch), die er mir nun in der nächsten halben Stunde in mir installieren wird. Wie er das nun genau anstellen will wollte ich schon garnicht mehr wissen. Er sagte mir, er versetze mich nun in einen Tiefschlaf.

„Herrlich!“, dachte ich mir. „Dann wirst du nachher aufwachen und alles ist in Ordnung!“ Er setzte eine Spritze in die Kanüle und spritzte mir etwas in meinen Arm. „Es wird ihnen gleich etwas schwindelig!“, warnte er mich. Ich konzentrierte mich und empfang das Schwindelgefühl mit einer gewissen Freude. Dann wurde es wohl schwarz.

Teil 2 >>>

Aktuelle Blacklist

Hier mal meine aktuelle Blackliste von IP-Adressen, die ich in meiner .htaccess eingetragen habe. Warum? Um die lästigen Spammer fernzuhalten.

deny from 128.227
deny from 129.33
deny from 145.253
deny from 147.26
deny from 148.244
deny from 192.6
deny from 196.192
deny from 200.106
deny from 200.196
deny from 202.101
deny from 202.188
deny from 202.28
deny from 203.144
deny from 207.248
deny from 207.69
deny from 208.27
deny from 212.0
deny from 212.142
deny from 213.33
deny from 203.162
deny from 216.239
deny from 218.189
deny from 219.93
deny from 24.97
deny from 60.248
deny from 60.248
deny from 62.0
deny from 62.141
deny from 62.193
deny from 62.216
deny from 62.245
deny from 62.56
deny from 68.82
deny from 69.10
deny from 80.58
deny from 80.90
deny from 82.109
deny from 85.255
order allow,deny
allow from all

Was passiert da genau? Ganz einfach, die pösen Spammer lasse ich damit nicht auf meinen Server. Die sehen stattdessen eine Standardseite meines Providers.

Umschalten verboten

Ist das nun ein verspäteter Aprilscherz oder ernsthaft ernst gemeint?

Mit diesem Patent wird sich Philips bei Fernsehzuschauern unbeliebt machen: Eine neue Technik soll das Umschalten in Werbepausen verhindern – und ebenso das Überspringen von Werbeblöcken in Aufnahmen mit Festplattenrecordern. (SPON)

René führt aber einen interessanten Aspekt auf:

TV-Sender zum Beispiel. Die könnten diesen Fernseher doch wunderbar subventionieren, damit er zum Dumpingpreis verkauft wird.

Könnte in der Tat interessant sein für TV-Sender. Also ich würde mir solch einen kastrierten Fernseher niemals kaufen.

Memtest86 im Einsatz – oder: Speicherbausteine testen

So. Jetzt ist er hin — der eine Speicherriegel meines Notebooks. In letzter Zeit häuften sich die Bluescreens und mir schwante schon Schlimmes. In meinem VAIO-Notebook sind 2 x 256 MB verbaut. Einer davon ist nachweislich hin:

Screenshot Memtest

Dies ist ein Screenshot eines Memtest86-Testlaufs. Man sieht deutlich die roten Zeilen, die Fehler im RAM-Baustein signalisieren. Nun ging es darum herauszufinden welcher der beiden Riegel defekt war. Einfach einen Riegel ausgebaut und nochmal getestet. Voila. Es war der Riegel, welcher unter der Tastatur verbaut ist.

Sehr nützliches Tool, also! Einfach herunterladen, auf CD brennen und dann booten und schon legt das Programm los.

Übrigens läuft der Test quasi endlos, wenn man denn möchte. Auch wenn man den Test 1 Woche am Stück laufen lassen sollte, so darf kein einziger Fehler auftreten.

Welch‘ ein Glück hatte ich kürzlich erst einen 1-Gigabyte Riegel bestellt (welchen ich heute eingebaut habe) und nun 1,25-Gigabyte Hauptspeicher. Herrlich. Und auf den Riegel gibt’s auch noch fünf Jahre Garantie.

10 Jahre Newsticker bei heise online

Vor genau 10 Jahren — am 17.04.1996 — wurde der erste Newsticker bei heise online gepostet. Pikanterweise über ein Thema, welches heute noch die Gemüter recht schnell erhitzt.

10 Jahre später ist diese Institution aus der IT-Landschaft nicht mehr wegzudenken. Ich habe den Ticker in meinem RSS-Reader (auch per Widget auf meinem Desktop) und kann auf diese recht schnelle Newsquelle nicht mehr verzichten. Das einzige was sich negativ verändert hat ist die Qualität der Postings in den Foren. Aber damit muss man wohl heutzutage leben.

An dieser Stelle einen herzlichen Glückwunsch von mir und auf die nächsten 10 Jahre.

300+ Freeware-Programme

Wenn ich ein Programm suche, das ich für irgendeinen Zweck brauche, dann schaue ich immer zuerst, was es denn so für Alternativen im Freeware-Sektor gibt. Gute Software oder Tools müssen nicht zwangsläufig Geld kosten.

Eine umfangreiche Liste von ca. 300 Freeware-Programmen gibt es hier. Das witzige an der Sammlung ist die Art der Kategorisierung — keine plumpe Ansammlung, sondern eher ein Fragenkatalog („Ich möchte eine lustige Uhr!“). Pfiffig!

Mozilla Firefox 1.5.0.2 erschienen

Mozilla FirefoxEine neue Version unseres beliebten Browsers ist erschienen:

Die automatische Aktualisierungsroutine findet offenbar noch keinen Update.

Was ist neu in dieser Version?

Nachtrag:

Jetzt geht der automatische Update. Einfach auf Hilfe > Firefox aktualisieren klicken und anschließend Firefox neustarten. Voila. In meinem Falle hat alles bestens geklappt — es funktionieren noch alle Erweiterungen. 🙂