Sieht ganz so aus. Der Erfinder des unaufdringlichen “Notificationsystem” unter WebOS (PalmPre) ist zu Apple gewechselt.
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8
Jun 10
Fanboyism
In letzter Zeit liest man wieder vermehrt den Begriff “Fanboy”. Gerade im Zusammenhang mit der Firma mit dem angebissenen Apfel. Es reicht schon wenn man zugibt, dass man Produkte aus dem Hause Apple sehr mag oder wenn man kritisch über ein anderes Konkurrenzprodukt urteilt. Da hört man dann schnell “Du Fanboy, Du. Du kaufst ja echt alles, wo der Apfel drauf ist.”
Häufig wird noch der Tonfall so justiert, dass der Vorwurf leicht beleidigend wirkt — oder zumindest jemanden lächerlich macht. Interessanterweise kommen solche Sprüche von Leuten, die selbst eine Abneigung gegen jenes Produkt bzw. Marke hegen. Also sind doch diese Leute dann in gewisser Weise auch Fanboys. Da entstehen auch mal flugs richtig hitzige und emotionale Diskussionen. Aktuell gerade zwischen Apple- und Android-Usern.
Dabei finde ich überhaupt nichts Verwerfliches daran, wenn ich ein Produkt oder eine Marke besonders “toll” finde und davon ausgiebig schwärme. Oder wenn ich davon wirklich beeindruckt bin und Produkte unter Umständen auch mal “blind” kaufe. Ganz im Gegenteil: ich bin nämlich davon überzeugt, dass diese Produkte vollumfänglich funktionieren und sich nahtlos in meinen (in diesem Kontext) digitalen Alltag integriert haben. Man nimmt sie im Grunde gar nicht mehr wahr, sie sind immer da und tun genau das, man von ihnen verlangt. Warum man deswegen gleich als fanatischer Fanboy verschrien wird verstehe ich nicht — werde ich auch wohl nie.
“Ein Fan [fɛn] (englisch fan [fæn], von fanatic „Fanatiker“) ist ein Mensch, der längerfristig eine leidenschaftliche Beziehung zu einem für ihn externen, öffentlichen, entweder personalen, kollektiven, gegenständlichen oder abstrakten Fanobjekt hat und in die emotionale Beziehung zu diesem Objekt Ressourcen wie Zeit und/oder Geld investiert.” [Quelle: Wikipedia]
Ob nun Fanboy oder Fan. Es läuft meiner Meinung nach immer auf das Gleiche raus. Ich bin mit einer Marke sehr verbunden. Jetzt fragt man sich warum? Bin ich gleich ein Jünger, nur weil ich gerne die Keynotes von Steve Jobs ansehe? Nein, es liegt eher daran, dass ich sehr von den Produkten dieser Firma überzeugt bin. Dann berichtet man leidenschaftlich davon und führt Bekannten leicht euphorisch die Geräte vor, die man so liebt. Ja und häufig springt da sogar ein Funke über und die Leute sind dann auch begeistert. Das soll aber noch lange nicht heissen, dass man als “Apple-Jünger” auf einer Art Kreuzzug unterwegs ist und möglichst viele neue Jünger rekrutieren möchte. Viel mehr ist es die Einfachheit und Funktionalität der Produkte, die die Leute letztendlich überzeugen. Das habe ich selbst schon oft in meinem Bekanntenkreis festgestellt. Viele sind auch bekennende Apple-User geworden. Sind das jetzt auch Fanboys?
Ist man auch ein Fanboy, wenn man sich jeden James Cameron Film ansieht? Oder wenn man lieber zu Burger King geht anstatt zu McDonalds? Kommt da jemand auf die Idee zu einem Fanboy zu sagen?
Ich bin kein Fanboy. Ich bin überzeugter Apple-User, weil mich einfach alle(!) Produkte dieser Firma überzeugen und ich diese problemlos benutzen kann. Sie funktionieren einfach. Punkt. Ich habe hier zu Hause OSX, Windows und Linux im Einsatz, und finde alle Betriebssysteme in Ordnung. Ich benutze aber am liebsten meinen Mac, weil ich damit am effektivsten und angenehmsten arbeiten kann.
Und: ich hätte auch kein Problem damit ein Android-Smartphone zu nutzen. Denn die sind auch sehr gut geworden und stellen mittlerweile eine ernste Konkurrenz zu Apple dar (auch nach dem iPhone 4). Da wird sich noch einiges tun in Zukunft. Wettbewerb belebt das Geschäft. Eine interessante Abhandlung zu diesem Thema kann man hier beim geschätzten John Gruber nachlesen.
Und wenn ich alltäglich einen Androiden einsetzen würde… ich hätte ja immer noch mein iPad.
26
Apr 10
Jetzt wird’s dreckig – Polizei beschlagnahmt Gizmodo-Computer
Uh-oh. Popcorn raushol. Was bisher geschah.
via Techcrunch
24
Apr 10
Das iPhone 4G-Nachspiel
Es sieht so aus, als hätte der kürzliche “Fund” des vermeintlichen iPhone 3GS-Nachfolgers ein strafrechtliches Nachspiel. Die Silicon Valley Polizei ermittelt wegen Diebstahl.
28
Mrz 09
Das Google Phone G1
Ich konnte nun eine Woche lang das G1 testen. Gleich vorne weg: ich würde das iPhone jederzeit vorziehen. Warum? Weil mich es nervte jedes Mal die Tastatur auszuklappen wenn man mal etwas tippen musste. Und ganz ehrlich: so viel schneller ist man mit einer physischen Tastatur auch nicht. Ganz im Gegenteil, diesen Text schreibe ich gerade mit der Wordpress-App auf meinem iPhone.
Auch die wirklich miese Tastaturbeleuchtung tut ihr Übriges. Es kommt stellenweise vor, dass man keine Buchstaben erkennt und nahezu blind tippt. Dies betrifft aber wohl hauptsächlich das weiße G1. Wie die Beleuchtung auf dem schwarzen Modell ist kann ich nicht beurteilen.
Dritter großer Minuspunkt ist der überaus schwachbrüstige Akku. Nutzt man das G1 intensiv, braucht man irgendwann eine Ladestation. Hier muss noch kräftig nachgebessert werden.
Ansonsten ist das G1 nicht schlecht. Ich erlebte keinen einzigen Absturz. Lob hierfür. Auch die Sprachqualität konnte überzeugen.
Das Handling des Android-Betriebssystems hat mir gefallen. Wenngleich ich aber eine klare Linie in der Menügestaltung vermisst habe — jeder App-Hersteller kocht irgendwie sein eigenes Süppchen. Hier punktet das iPhone ganz klar mit seiner einheitlichen GUI.
Die Softwareauswahl im Marketplace ist recht gut. Für jeden wichtigen Aufgabenbereich gibt es gut funktionierende Apps. Viele aber auf englisch. Ich denke aber, dass sich das im Laufe der Zeit ändern wird.
Das Einrichten des G1 ist hingegen ein Kinderspiel. Einfach die Daten des eigenen Google-Kontos eingeben und schon beginnt das G1 mit dem Synchronisieren. Google Mail mit Adressbuch sowie der Google-Kalender waren sehr schnell gesynct. Alles mittels Push. Das hat mir sehr gefallen.
Verarbeitet ist das G1 ordentlich, und es sieht auch garnicht so klobig und hässlich aus wie man es auf Bildern vermuten könnte.
Wer die ganze Zeit einen Bogen um das iPhone gemacht hat sollte sich das G1 eventuell mal in einem T-Punkt ansehen.
Schlecht ist es keineswegs!
26
Mrz 09
iMob auf dem iPhone / Friend Codes
Kollege Padre hat mir den Tipp gegeben.
Jeder, der ein iPhone hat und gerne rundenbasierte Spiele mag sollte sich die iPhone-App iMob ansehen. iMob ist eine kostenlose App aus dem Appstore, mit der man eine Mafiakarriere durchspielen kann. Man fängt als kleiner Wicht an und kann sich durch Kämpfe, Raubüberfälle und Mordaufträge nach oben arbeiten. Oberstes Ziel ist ein Imperium aus vielen Mobstern und vielen Casinos und Grundstücken.
Das Coole ist, dass auch die Umgebungssuche des iPhone benutzt werden kann um nahe gelegene Gegener zu finden. Leider habe ich bei mir hier “auf dem Land” noch niemanden gefunden. Man kann aber im Internet viele Seiten finden mit Friend Codes. Weiterhin läuft das Spiel weiter, wenn man es nicht spielt. Über Nacht kann da schon viel passieren: man hat einige Millionen dazuverdient, ist angegriffen worden usw.
Mein iMob Friend Code: 172 625 112
Gerne könnt Ihr Eure iMob Friend Codes hier in den Kommentaren posten.
24
Okt 08
JellyCar kostenlos im AppStore
Hier ein schönes Beispiel dafür, dass es auch durchaus sehr gute kostenlose Spiele im AppStore gibt. JellyCar braucht sich hinter keinem kostenpflichtigen Spiel verstecken.
Kann aber auch gut sein, dass hier nur marketingmässig erst einmal das Spiel kostenlos in den Store gepackt wird um eifrig gute Empfehlungen zu erhaschen. Ein Grund mehr um nun schnell zuzuschlagen.
Man muss ein Auto in möglichst schneller Zeit über verschiedene Kurse steuern. Gas gegeben wird einfach mit Druck auf den Touchscreen — auch kann man das iPhone neigen und so das Autochen neigen. Das Spiel macht Riesenfun. Schaut euch einfach mal den Trailer an:
24
Okt 08
brightkite.com Einladungen
Ich habe noch drei zwei Einladungen für den Social-Network-Dienst brightkite.com übrig.
brightkite ist ein ortsbezogenes soziales Netzwerk. Man kann in Echtzeit sehen wo sich Freunde oder Bekannte gerade aufhalten. Ähnlich wie in twitter.com kann man auch seinen aktuellen Status abgeben (was mache ich momentan und wo). Gerade mit einem aktuellen Handy (iPhone) macht dies riesigen Spaß. Für das iPhone gibt es auch mittlerweile eine eigene kostenlose native App (iTunes-Link).
Wer eine möchte, kann einfach einen Kommentar unten hinterlassen. Gebt bitte unbedingt eure Email an — diese sehe nur ich, keine Angst.



