Nierensteinen vorbeugen mit Cranberry-Kapseln

Seit langem mal wieder ein relevanter Artikel in meinem Blog – relevant deshalb, weil ich immer noch recht viele Anfragen bezüglich Nierensteine erhalte.

Neulich hatte ich wieder einen Vorsorge-Termin bei meinem Urologen um die Nieren auf neue Nierensteine per Ultraschall zu checken. Es war endlich mal wieder erfreulich, denn ich bin steinfrei — Steinpatienten wissen was das bedeutet: Freude. 🙂

Nun hatte ich überlegt, wieso ich „plötzlich“ steinfrei bin. Da fiel mir eine Sache ein, die neu ist. Ich nehme seit meiner letzten Behandlung (ich war Dezember im Krankenhaus) konsequent jeden Tag (morgens und abends) jeweils eine Cranberry Kapsel. Cranberrys sind bekannt für eine positive Wirkung auf Nieren und Blase (unter anderem).

Also heißt es nun jeden Tag brav die Kapseln einnehmen und gespannt auf den Oktober warten – denn ich habe mir schon mal den nächsten Ultraschall-Termin geben lassen. 🙂

Aber auch: bitte viel trinken und bewegen!

The Doppel-J Incident

Ich habe lange überlegt, ob ich darüber blogge. Aber dann dachte ich mir, diese Erfahrung könnte dann doch eventuell für andere von Nutzen sein. Außerdem habe ich schon lange nicht mehr über dieses Thema gebloggt.

Nun, wie manche ja wissen, bin ich steinreich!

Und bilde daher gerne mal hin und wieder einen oder auch gleich mehrere Nierensteine. Ich bin nicht der einzige, das ist vollkommen klar; das sehe ich ja an meinen Google-Besuchern und am Feedback jener.

Aber was mir heute passiert ist, das glaubt man zunächst nicht. Seit ca. zwei Wochen habe ich eine Harnleiterschiene, weil ich am nächsten Mittwoch wieder zur ESWL muss. Solch‘ eine „Schiene“ – es ist im Grunde nur ein elastischer kleiner Gummischlauch, der Löcher hat – lässt man sich legen, damit der Harn ablaufen kann und man keine Koliken bekommt, wenn der Stein mal den Harnleiter verschließt. Denn solche Schmerzen möchte man nicht haben, da es schlichtweg die schlimmsten Schmerzen sind, die man sich vorstellen kann.

Es gab leider keinen früheren Termin, da ich ja wie gesagt nicht der einzige bin.

Nunja. Heute war ich dann irgendwann mal pinkeln. An sich ja nun nichts Spannendes. Neu war aber, dass ich eine Viertelstunde später merkte, dass meine Hose nass wurde. „Hilfe! Ich laufe aus.“ Zurück auf’s Klo! Und dann tröpfelte es nur so vor sich hin. Ich konnte nicht vom Klo runter. „Scheiße, bist du jetzt inkontinent, oder was? – Das darf doch nicht wahr sein!“ Claudi (meine Ex-Frau) war zum Glück hier und ich bat sie, dass sie mir doch bitte beim DM solche – seufz – Windeln holen möchte, weil – ich kann ja schlecht bis Mittwoch in der Badewanne liegen.

Sie fuhr los und besorgte den Kram. Danke an dieser Stelle noch mal.

Mit ZEWA vollgestopfter Hose und umwickeltem Handtuch googlte ich nach möglichen Ursachen meiner plötzlichen Undichtigkeit. Mein Gott, man sollte so etwas nicht machen, also dieses Googlen. Prostatitis, Blasenkrebs und was weiß ich noch alles. „Du bist am Arsch!“, dachte ich. Shoot me, I’m done. 

Alles sträubte sich in mir. Und so ging ich entschlossen noch mal auf den Lokus. Ich hatte extra viel getrunken und dachte mir, „dass rückt sich wieder gerade. Du musst nur ordentlich Wasser saufen und dann wird das schon! P*ss dich wieder gesund! Du wirst auf keinen Fall mit Windeln rumlaufen!“

Gesagt, getan.

Was dann der satte Strahl an’s Tageslicht brachte, ließ mich dann laut lachen, weil ich instant begriff, warum ich undicht war.

Man geht ja davon aus, dass eine Harnleiterschiene stabil zwischen Nierenbecken und Blase installiert ist.

Nur…

… nicht bei mir. Swooosh! Plötzlich lag dieser dünne durchlöcherte Schlauch im Klo! Ich hatte den Doppel-J einfach rausgepinkelt!

„No shit Sherlock! Klar bist du undicht, wenn ein löchriger Gummischlauch halb in deinem <peep> hängt!“

Ich werde am Mittwoch einfach zur Urologie gehen und denen das Ding hinschmeißen und sagen, dass ich das Ding umtauschen will. Es ist defekt! Ich bin auf die Gesichter gespannt und kann mir gut vorstellen, dass so etwas bisher noch nicht all zu oft passiert ist.

Und da man ja im Internet fast nirgends ein Bild dieser ominösen Dinger findet, so sieht er aus:

Harnleiterschiene, Doppel-J

Harnleiterschiene, Doppel-J

Zumindest bin ich nun um eine Erfahrung schlauer. Es ist verdammt unangenehm, wenn man undicht ist. Und hoffentlich bekomme ich bis Mittwoch keine Kolik. Thumbs up!

Ich trink jetzt erst mal einen Äppler.

PS: Nein, es tat nicht weh. 🙂

 

 

Hurra! >.<

Es ist mal wieder an der Zeit für einen Status-Update bezgl. meiner dämlichen Nierensteine. Nun. Ich kann mal wieder zur ESWL. Seit ca. genau einem Jahr war ich nun steinfrei. Ich dachte mir, lässt mal wieder checken wie es aussieht. Tja, und mein Urologe hat auch gleich einen Stein entdeckt. 🙁

Letztes Jahr im September wurde im Klinikum Coburg eine RTA Typ I bei mir diagnostiziert. Dies bedeutet grob gesagt, dass meine Nieren den Harn nicht genügend ansäuern können. Dadurch schwankt der pH-Wert nicht wie bei einer gesunden Niere, sondern bleibt in einem relativ basischen Milieu. Hier können dann bestimmte Steine entstehen. Zu diesem Zweck nehme ich seit dem Methionin um den Harn anzusäuern. Eigentlich dachte ich ja, dass ich damit das Problem gelöst habe, aber Pustekuchen. Naja, vielleicht hätte ich ohne das Medikament mehr Steine gebildet. Man muss ja immer das Positive sehen. xD

Oder ich habe einfach wieder etwas geschludert bei meiner Trinkdisziplin. Merke: viel trinken. Am besten schreibe ich mir das über all hin mit ein paar Post Its.

Im Januar werde ich mich also wieder beschießen lassen. Ich kenne das Procedere ja. 😉

Das Leben ist eine Achterbahn

Jeder hat schon diesen Spruch gehört. Und irgendwie ist da auch was dran. Zeiten, bei denen man Hochs hat werden irgendwann dann mal wieder von Zeiten verdrängt, in denen alles gar nicht so läuft wie man sich das vorstellt — oder wie man es gerne hätte. Aber auf Regen folgt ja dann auch wieder Sonne. Sicher ist da auch was Wahres dran. Doof ist es nur, wenn man irgendwie das Gefühl hat, man befindet sich fortwährend unter einem Regenschauer. Man schaut hoch und man sieht nur Regen. Und genau so fühlt sich dann auch das Leben an. Dunkle Wolken bedecken die Aussicht auf einen blauen Himmel und auf die Sonne. Dieses wärmende Gestirn am Himmel, dass die Stimmungslage eines jeden Menschen durch ihr bloße Schönheit in’s Positive lenken kann.

Das aktuelle Wetter passt irgendwie exakt zu meiner Stimmungslage. Zeit meines Lebens war ich immer ein fröhlicher Mensch, der immer gerne und viel lacht. Sicher, ich kann das immer noch, aber es gab in der letzten Zeit Momente, da fiel mir das schwer. Und ich frage mich immer, wieso kann ich das nicht mehr. Früher fiel es mir immer sehr leicht bei der Bäckersfrau fröhlich lachend morgens ein paar Backwaren für meinen Sohn zu kaufen. Ich ertappte mich immer öfters dabei, dass ich oftmals nicht mehr lachte. „Erschreckend“, dachte ich mir. Wieso fällt mir das so schwer? Da muss doch irgendwas schief laufen.

Ich habe ja früher schon mal geschrieben, dass ich ein Gefühlsmensch bin. Eigentlich bin ich im Innern doch ein recht sensibler Mensch. Ein Mensch, der sich nach Harmonie und zwischenmenschlichem Glück sehnt. Das klingt jetzt vielleicht total schmalzig, aber es ist so. Und ich denke, da liegt der Kern des Pudels begraben. So schön das Single-Leben ja auch sein kann — so beschissen ist es dann auch wieder, wenn man alleine ist.

Und zu allem Überfluss ist es ja dann dann (fast) immer so, dass Frauen, die einen nicht interessieren etwas von einem wollen, aber umgedreht ist es dann nicht so. Wie bescheuert ist denn das? Ist das irgendwie so eine Art zwischenmenschliches Murphy’s Law?

Manchmal wünsche ich mir ich wäre so ein beziehungstechnischer Einzelgänger, dem alles egal ist. Der sich mit dem Single-Dasein abgefunden hat. Aber wie doof ist das? Ich habe keine Lust alleine daheim zu versauern. Oder jemand, der sich durchvögelt. Sicher ganz nett, aber auf Dauer?

Was bin ich froh, dass ich meinen Sohn die Hälfte vom Monat bei mir habe.

Die andere Hälfte könnte ich auf die Piste gehen. „Geh‘ doch raus und treff‘ dich mit Leuten!“ — Gut gemeinte Ratschläge, die im Kern ja auch sicher richtig sein. Aber es kommt zu oft vor, dass man dann einfach keine Lust hat sich aufzuraffen und mit künstlicher guter Laune unter Menschen zu gehen.

In zwei Beziehungen war ich richtig glücklich. Beide sind leider gescheitert. Aller Guten Dinge sind drei, sagt man ja.

Ich bin gespannt.

Ultimativ bin ich vielleicht einfach zu gut für diese Welt. Oder ich bin gerade auf einer langen Talsohle in der Achterbahn. Es kann ja auch gut sein, dass es bald wieder aufwärts geht. 🙂

Auf ein Neues – mit einer roten Samsung PL70

Im März hatte ich meine Panasonic Lumix verloren. Selbst Schuld, wenn man im Park mit dem Hund rumrennt und die Kamera nicht ordentlich verstaut. :whistle:

Naja egal. Jetzt war es doch mal wieder an der Zeit für eine neue „Überall-dabei-Digicam“.

Und so kam es, dass ich mir eine Samsung PL70 bestellt habe.

samsung-pl70

Die Features lesen sich sehr gut, und vor allem kann die Samsung PL70 HD-Videos aufnehmen. Das war mir wichtig.

  • 28 mm Weitwinkel
  • 12 Megapixel und opt. 5-fach Zoom
  • 3,0″ TFT LCD 230k
  • HD Video 720p, H.264
  • HDMI CEC Anynet+ (optionaler Gender)
  • Duale Bildstabilisierung: Optisch IS + Digital IS
  • Gesichtserkennung

Naja, und die Farbe ist diesmal rot — nachdem ich ausnahmslos nur silberne Digitalkameras hatte war es mal an der Zeit für was neues.

Ich werde demnächst mal ein HD-Video mit der Samsung PL70 aufnehmen und dann auch hier einstellen. 🙂

Glühbirne brennt dauernd durch

Das macht mich noch kirre. xD Woran liegt es, wenn Glühbirnen unverhältnismässig oft durchbrennen? An meiner Dunstabzugshaube habe ich erst vor kurzem neue Glühbirnen reingedreht. Entweder stimmt mit der Haube was nicht oder am Stromkreis. An den Birnen kann es nicht liegen, da ich schon welche von verschiedenen Herstellern ausprobiert habe. Die maximale Wattanzahl überschreiten die auch nicht.

Kann doch eigentlich nur am Stromkreis liegen, oder? =]

Nierensteinbehandlung und Schmerzen

ESWL

Häufig werde ich von Leidensgenossen gefragt, die noch neu in der Materie sind, wie stark denn Schmerzen bei einer Nierensteinbehandlung mittels ESWL sind.

ESWL (Extrakorporale Stoßwellen-Lithotrypsie) ist ein Verfahren, bei dem die Steine, die sich in der Niere befinden extrakorporal (also ausserhalb des Körpers) aufgelöst werden sollen. Man liegt auf einem Gerät und wird von schräg unten auf der betroffenen Flankenseite mit Stoßwellen beschossen. Durch Ultraschall wird man punktgenau positioniert, damit die Stoßwellen auch ihr Ziel treffen.

Durch diese Stoßwellen sollen die Steine zerstört werden. Diese werden dann so klein geschossen, dass sie als Nierengries den Körper verlassen. In meinem Falle waren das immer ca. 3.000 Stoßwellen in ungefähr 40 Minuten. Je nach Größe und Menge der Nierensteine hält man maximal drei Sitzungen an drei Tagen ab. Mehr sind nicht zu empfehlen, da sich die Nieren auch erholen müssen. Da das ganze durchaus schmerzhaft sein kann wird man für gewöhnlich sediert. Bei meinen Sitzungen bekam ich Dolantin als Analgetikum. Dolantin (Pethidin) ist das älteste vollsynthetische Opioid und wirkte sehr gut bei mir. Schon kurz nach der intravenösen Verabreichung wird man merklich ruhiger und fühlt sich wohl – Opiate eben. 😉 Danach sollte man reichlich Wasser trinken und sich viel bewegen um die Trümmer aus dem Körper zu bekommen. Eventuell sind Folgesitzungen (ESWL II, ESWL III) an den folgenden Tagen notwendig.

Harnleiterschiene / DJ

Üblicherweise bekommt man vor ESWL-Sitzungen eine Harnleiterschiene (auch DJ genannt) eingelegt. Im Grunde ist das keine starre Schiene, sondern ein kleiner dünner Schlauch. Dieser wird endoskopisch installiert und reicht dann von der Blase bis hoch zur Niere. Dadurch wird gewährleistet, dass der Harn immer abfließen kann und so keine schmerzhaften Koliken entstehen können. Auch hier entstehen kaum Schmerzen, da man auch hier in einen Tiefschlaf bzw. starken Dämmerschlaf versetzt wird — in meinem Falle mittels Dormicum (Midazolam / besonders potentes Benzodiazepin). Eine Entfernung einer Harnleiterschiene (DJ ex) kann man sogar ohne Schmerzmittel / Sedierung ertragen. Ist etwas unangenehm aber auszuhalten.

Harnleiterspiegelung / Ureterorenoskopie (URS)

Am aufwendigsten ist die Nierensteinbehandlung mittels sogenannter URS. Diese wird unter Vollnarkose vollzogen. Hierbei werden mit endoskopischen Geräten der oder die Steine direkt aus der Niere oder dem Harnleiter geholt. Vorteil hierbei ist, dass der Operateur volle Sicht hat und alle Steine entfernen kann. Moderene Kliniken können auch einen Laser zuschalten und den Stein vor Ort zerschießen. Dies wurde bei mir in Coburg gemacht. Schmerzhaft ist dies alles auch nicht, weil man nichts mitbekommt durch die Vollnarkose — bei mir wurde übrigens Propofol benutzt. Wahnsinn, wie schnell man da weg ist. Man trägt übrigens keine Narben davon. Einzig das Pinkeln brennt einige Zeit etwas, aber das ist auszuhalten und geht auch recht schnell wieder weg.

Fazit

Alles in allem ist das mit den Nierensteinen und den Schmerzen überhaupt nicht schlimm — mal abgesehen von den Koliken, die man sicher vorher schon erfahren hat. Denn Koliken gehören mit zu den schlimmsten Schmerzen, die ein Mensch ertragen kann.

Tristesse Deluxe

Wenn ich aus dem Fenster schaue kann ich behaupten, „Ja, genau so fühle ich mich gerade.“ Tristes Wetter und kalter Wind. Grauer Himmel — sagte ich schon mal, dass ich den blauen Himmel liebe? Und die Sonne?

Dieses Scheisswetter passt in der Tat gerade wunderbar zu meinem Gemütszustand. Momentan scheint alles schief zu laufen. Normalerweise bin ich ja mehr der fröhliche Mensch, der gerne der Bäckersfrau morgens nett zulächelt. Das fällt mir momentan unendlich schwer.

Könnte bitte jemand mal einen Sonnentanz veranstalten? Ich will warmes Frühlingswetter!

Und sorge doch bitte mal jemand dafür, dass es mit meinem Gemüt wieder aufwärts geht. Oder vielleicht hat jemand Ideen wie ich das selbst machen kann? Ich weiss, ich soll rausgehen unter Leute. Party machen. Das werde ich auch sicher wieder. Nur momentan fällt es mir schwer. Vor einem Monat ging es mir doch noch richtig gut. Und nun gleicht mein Innerstes einer Portion Hackfleisch.

Wem geht’s ähnlich? Was macht ihr?

Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit

Die heutige Welt, in der wir leben ist schon eine seltsame. Aussagen von Menschen, die einem nahe stehen, stellen sich als unwahr heraus. Vereinbarungen, die in der Vergangenheit getroffen wurden haben wenig Gehalt wie sich später zeigt. Zu lax wird heutzutage mit zwischenmenschlichen Dingen umgegangen.

Mit Phrasen, die für sich alleine gesehen einen äusserst hohen Stellenwert haben, wird inflationär um sich geschmissen. Diese berühmten drei Worte sollte man wirklich nicht zu oft sagen. Werden diese drei Worte (gerne auch mal SMS/chat-tauglich durch die beiden Versalien vertreten) dem nahestehenden Menschen zu oft mitgeteilt, verwässert die Bedeutung. Man ist sich nicht mehr sicher, ob das überhaupt noch ernst und aufrichtig gemeint ist. Irgendwann wird dann nur noch reflexartig geantwortet. Bedeutungsvolle Bekundungen werden quasi „durchgewunken“ und verschwinden zwischen Smalltalk.

Wenn einem etwas stört sollte man dies mitteilen. Sicher kommt es mal vor, dass man bestimmte Dinge in sich hineinfrisst — weil es zum Teil gravierende Probleme sind, die man erst einmal für sich selbst versucht zu lösen. Man sollte aber nicht zu viel in sich hineinfressen, sondern damit auf den Partner zugehen. Anderweitig läuft man Gefahr in einem Geflecht von Beschwichtigungen und Unwahrheiten zu ersticken. Fehler sucht man häufig bei den anderen. Man sollte aber auch bei sich suchen. Auf Fehler sollte man den Partner hinweisen. Wenn einem etwas missfällt oder stört, sollte man unbedingt den Mut zur Ehrlichkeit haben und den Partner notfalls mehrmals darauf hinweisen.

Dunkle Wolken ziehen auf. Es gibt immer mal Probleme. Eine Welt ohne Probleme gibt es nicht. Das Tückische dabei ist, dass manche Probleme nicht jeder sofort sieht. Anstatt dem Anderen diese „Wolken“ zu zeigen, weil er diese nicht sieht, wird resigniert. „Du hörst ja nicht zu„, hört man dann. „Ich hab’s dir doch mehrmals gesagt.“ Dann muss man denjenigen einfach mal nehmen und wachrütteln. Nicht jeder sieht einer Wolke an, dass sie dunkel ist. Für andere sind diese vielleicht grau und nicht wirklich bedrohlich. Und dann löst man dieses Problem gemeinsam. Gemeinsam ist man stark.

Wenn man seinen Partner wirklich liebt, wird man ihm hundertmal etwas erklären und ihm immer wieder helfen. Man sollte bei Problemen oder Unstimmigkeiten nicht flüchten und den finalen Weg der Trennung wählen. Vielmehr sollte man sich intensiv zusammen setzen und miteinander reden. Dann schmiedet man einen Plan um das Problem gemeinsam zu lösen. So funktioniert Partnerschaft.

Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit: davon wünsche ich mir mehr auf der Welt.

Und eines weiss ich für mich ganz genau. Die drei Worte werde ich ab sofort nur noch äusserst bedacht und behutsam benutzen. Weniger ist mehr.

Mauer das Herz zu

Ich glaube ich mach das. Ich mauere mein Herz einfach pickeldicht zu. Da kommt keine mehr dran so schnell. Am besten noch eine Selbstschussanlage dabei. Dass bloss niemand rein kann. Irgendwie hab ich kein glückliches Händchen.

Kennt ihr das Gefühl, wenn man meint im innern explodiert gleich alles? Oder wenn in der Brust so ein ätzendes Gefühl hochschießt?

Man möchte am liebsten mit dem Kopf eine Marmorplatte zerbersten lassen. Möchte so laut schreien, dass man es noch drei Straßen weiter hört.

„Warum, warum, warum?“, fragt man sich unentwegt.

So unendlich niederschmetternd ist es, wenn man urplötzlich entliebt wird. Das geht schnell. Lasst euch das gesagt sein. Ohne Vorwarnung stehst du da wie der letzte Hans. Und guckst belämmert aus der Wäsche. Die Gründe kann man eher nicht nachvollziehen. Oder zumindest nur zum Teil. Im Grunde gibt es doch nur zwei Möglichkeiten. Entweder liebt man sich, oder nicht. Ist eigentlich so einfach. Denn dann schafft man alles. Wirklich alles. Da kann man mir erzählen, was man will. Gemeinsam ist man stark.

„No woman no cry!“, was ein wahrer Titel eines Songs. Aber ohne geht doch auch nicht. Alles Mist.

Auf ein neues? Oder wie geht’s jetzt weiter? Nää. Ich habe die Schnauze jetzt erst einmal gestrichen voll.