Privates


4
Dez 09

Auf ein Neues – mit einer roten Samsung PL70

Im März hatte ich meine Panasonic Lumix verloren. Selbst Schuld, wenn man im Park mit dem Hund rumrennt und die Kamera nicht ordentlich verstaut. :whistle:

Naja egal. Jetzt war es doch mal wieder an der Zeit für eine neue “Überall-dabei-Digicam”.

Und so kam es, dass ich mir eine Samsung PL70 bestellt habe.

samsung-pl70

Die Features lesen sich sehr gut, und vor allem kann die Samsung PL70 HD-Videos aufnehmen. Das war mir wichtig.

  • 28 mm Weitwinkel
  • 12 Megapixel und opt. 5-fach Zoom
  • 3,0″ TFT LCD 230k
  • HD Video 720p, H.264
  • HDMI CEC Anynet+ (optionaler Gender)
  • Duale Bildstabilisierung: Optisch IS + Digital IS
  • Gesichtserkennung

Naja, und die Farbe ist diesmal rot — nachdem ich ausnahmslos nur silberne Digitalkameras hatte war es mal an der Zeit für was neues.

Ich werde demnächst mal ein HD-Video mit der Samsung PL70 aufnehmen und dann auch hier einstellen. :)


30
Nov 09

Glühbirne brennt dauernd durch

Das macht mich noch kirre. xD Woran liegt es, wenn Glühbirnen unverhältnismässig oft durchbrennen? An meiner Dunstabzugshaube habe ich erst vor kurzem neue Glühbirnen reingedreht. Entweder stimmt mit der Haube was nicht oder am Stromkreis. An den Birnen kann es nicht liegen, da ich schon welche von verschiedenen Herstellern ausprobiert habe. Die maximale Wattanzahl überschreiten die auch nicht.

Kann doch eigentlich nur am Stromkreis liegen, oder? =]


28
Nov 09

Nierensteinbehandlung und Schmerzen

ESWL

Häufig werde ich von Leidensgenossen gefragt, die noch neu in der Materie sind, wie stark denn Schmerzen bei einer Nierensteinbehandlung mittels ESWL sind.

ESWL (Extrakorporale Stoßwellen-Lithotrypsie) ist ein Verfahren, bei dem die Steine, die sich in der Niere befinden extrakorporal (also ausserhalb des Körpers) aufgelöst werden sollen. Man liegt auf einem Gerät und wird von schräg unten auf der betroffenen Flankenseite mit Stoßwellen beschossen. Durch Ultraschall wird man punktgenau positioniert, damit die Stoßwellen auch ihr Ziel treffen.

Durch diese Stoßwellen sollen die Steine zerstört werden. Diese werden dann so klein geschossen, dass sie als Nierengries den Körper verlassen. In meinem Falle waren das immer ca. 3.000 Stoßwellen in ungefähr 40 Minuten. Je nach Größe und Menge der Nierensteine hält man maximal drei Sitzungen an drei Tagen ab. Mehr sind nicht zu empfehlen, da sich die Nieren auch erholen müssen. Da das ganze durchaus schmerzhaft sein kann wird man für gewöhnlich sediert. Bei meinen Sitzungen bekam ich Dolantin als Analgetikum. Dolantin (Pethidin) ist das älteste vollsynthetische Opioid und wirkte sehr gut bei mir. Schon kurz nach der intravenösen Verabreichung wird man merklich ruhiger und fühlt sich wohl – Opiate eben. ;) Danach sollte man reichlich Wasser trinken und sich viel bewegen um die Trümmer aus dem Körper zu bekommen. Eventuell sind Folgesitzungen (ESWL II, ESWL III) an den folgenden Tagen notwendig.

Harnleiterschiene / DJ

Üblicherweise bekommt man vor ESWL-Sitzungen eine Harnleiterschiene (auch DJ genannt) eingelegt. Im Grunde ist das keine starre Schiene, sondern ein kleiner dünner Schlauch. Dieser wird endoskopisch installiert und reicht dann von der Blase bis hoch zur Niere. Dadurch wird gewährleistet, dass der Harn immer abfließen kann und so keine schmerzhaften Koliken entstehen können. Auch hier entstehen kaum Schmerzen, da man auch hier in einen Tiefschlaf bzw. starken Dämmerschlaf versetzt wird — in meinem Falle mittels Dormicum (Midazolam / besonders potentes Benzodiazepin). Eine Entfernung einer Harnleiterschiene (DJ ex) kann man sogar ohne Schmerzmittel / Sedierung ertragen. Ist etwas unangenehm aber auszuhalten.

Harnleiterspiegelung / Ureterorenoskopie (URS)

Am aufwendigsten ist die Nierensteinbehandlung mittels sogenannter URS. Diese wird unter Vollnarkose vollzogen. Hierbei werden mit endoskopischen Geräten der oder die Steine direkt aus der Niere oder dem Harnleiter geholt. Vorteil hierbei ist, dass der Operateur volle Sicht hat und alle Steine entfernen kann. Moderene Kliniken können auch einen Laser zuschalten und den Stein vor Ort zerschießen. Dies wurde bei mir in Coburg gemacht. Schmerzhaft ist dies alles auch nicht, weil man nichts mitbekommt durch die Vollnarkose — bei mir wurde übrigens Propofol benutzt. Wahnsinn, wie schnell man da weg ist. Man trägt übrigens keine Narben davon. Einzig das Pinkeln brennt einige Zeit etwas, aber das ist auszuhalten und geht auch recht schnell wieder weg.

Fazit

Alles in allem ist das mit den Nierensteinen und den Schmerzen überhaupt nicht schlimm — mal abgesehen von den Koliken, die man sicher vorher schon erfahren hat. Denn Koliken gehören mit zu den schlimmsten Schmerzen, die ein Mensch ertragen kann.


23
Mrz 09

Tristesse Deluxe

Wenn ich aus dem Fenster schaue kann ich behaupten, “Ja, genau so fühle ich mich gerade.” Tristes Wetter und kalter Wind. Grauer Himmel — sagte ich schon mal, dass ich den blauen Himmel liebe? Und die Sonne?

Dieses Scheisswetter passt in der Tat gerade wunderbar zu meinem Gemütszustand. Momentan scheint alles schief zu laufen. Normalerweise bin ich ja mehr der fröhliche Mensch, der gerne der Bäckersfrau morgens nett zulächelt. Das fällt mir momentan unendlich schwer.

Könnte bitte jemand mal einen Sonnentanz veranstalten? Ich will warmes Frühlingswetter!

Und sorge doch bitte mal jemand dafür, dass es mit meinem Gemüt wieder aufwärts geht. Oder vielleicht hat jemand Ideen wie ich das selbst machen kann? Ich weiss, ich soll rausgehen unter Leute. Party machen. Das werde ich auch sicher wieder. Nur momentan fällt es mir schwer. Vor einem Monat ging es mir doch noch richtig gut. Und nun gleicht mein Innerstes einer Portion Hackfleisch.

Wem geht’s ähnlich? Was macht ihr?


12
Mrz 09

Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit

Die heutige Welt, in der wir leben ist schon eine seltsame. Aussagen von Menschen, die einem nahe stehen, stellen sich als unwahr heraus. Vereinbarungen, die in der Vergangenheit getroffen wurden haben wenig Gehalt wie sich später zeigt. Zu lax wird heutzutage mit zwischenmenschlichen Dingen umgegangen.

Mit Phrasen, die für sich alleine gesehen einen äusserst hohen Stellenwert haben, wird inflationär um sich geschmissen. Diese berühmten drei Worte sollte man wirklich nicht zu oft sagen. Werden diese drei Worte (gerne auch mal SMS/chat-tauglich durch die beiden Versalien vertreten) dem nahestehenden Menschen zu oft mitgeteilt, verwässert die Bedeutung. Man ist sich nicht mehr sicher, ob das überhaupt noch ernst und aufrichtig gemeint ist. Irgendwann wird dann nur noch reflexartig geantwortet. Bedeutungsvolle Bekundungen werden quasi “durchgewunken” und verschwinden zwischen Smalltalk.

Wenn einem etwas stört sollte man dies mitteilen. Sicher kommt es mal vor, dass man bestimmte Dinge in sich hineinfrisst — weil es zum Teil gravierende Probleme sind, die man erst einmal für sich selbst versucht zu lösen. Man sollte aber nicht zu viel in sich hineinfressen, sondern damit auf den Partner zugehen. Anderweitig läuft man Gefahr in einem Geflecht von Beschwichtigungen und Unwahrheiten zu ersticken. Fehler sucht man häufig bei den anderen. Man sollte aber auch bei sich suchen. Auf Fehler sollte man den Partner hinweisen. Wenn einem etwas missfällt oder stört, sollte man unbedingt den Mut zur Ehrlichkeit haben und den Partner notfalls mehrmals darauf hinweisen.

Dunkle Wolken ziehen auf. Es gibt immer mal Probleme. Eine Welt ohne Probleme gibt es nicht. Das Tückische dabei ist, dass manche Probleme nicht jeder sofort sieht. Anstatt dem Anderen diese “Wolken” zu zeigen, weil er diese nicht sieht, wird resigniert. “Du hörst ja nicht zu“, hört man dann. “Ich hab’s dir doch mehrmals gesagt.” Dann muss man denjenigen einfach mal nehmen und wachrütteln. Nicht jeder sieht einer Wolke an, dass sie dunkel ist. Für andere sind diese vielleicht grau und nicht wirklich bedrohlich. Und dann löst man dieses Problem gemeinsam. Gemeinsam ist man stark.

Wenn man seinen Partner wirklich liebt, wird man ihm hundertmal etwas erklären und ihm immer wieder helfen. Man sollte bei Problemen oder Unstimmigkeiten nicht flüchten und den finalen Weg der Trennung wählen. Vielmehr sollte man sich intensiv zusammen setzen und miteinander reden. Dann schmiedet man einen Plan um das Problem gemeinsam zu lösen. So funktioniert Partnerschaft.

Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit: davon wünsche ich mir mehr auf der Welt.

Und eines weiss ich für mich ganz genau. Die drei Worte werde ich ab sofort nur noch äusserst bedacht und behutsam benutzen. Weniger ist mehr.


5
Mrz 09

Mauer das Herz zu

Ich glaube ich mach das. Ich mauere mein Herz einfach pickeldicht zu. Da kommt keine mehr dran so schnell. Am besten noch eine Selbstschussanlage dabei. Dass bloss niemand rein kann. Irgendwie hab ich kein glückliches Händchen.

Kennt ihr das Gefühl, wenn man meint im innern explodiert gleich alles? Oder wenn in der Brust so ein ätzendes Gefühl hochschießt?

Man möchte am liebsten mit dem Kopf eine Marmorplatte zerbersten lassen. Möchte so laut schreien, dass man es noch drei Straßen weiter hört.

“Warum, warum, warum?”, fragt man sich unentwegt.

So unendlich niederschmetternd ist es, wenn man urplötzlich entliebt wird. Das geht schnell. Lasst euch das gesagt sein. Ohne Vorwarnung stehst du da wie der letzte Hans. Und guckst belämmert aus der Wäsche. Die Gründe kann man eher nicht nachvollziehen. Oder zumindest nur zum Teil. Im Grunde gibt es doch nur zwei Möglichkeiten. Entweder liebt man sich, oder nicht. Ist eigentlich so einfach. Denn dann schafft man alles. Wirklich alles. Da kann man mir erzählen, was man will. Gemeinsam ist man stark.

“No woman no cry!”, was ein wahrer Titel eines Songs. Aber ohne geht doch auch nicht. Alles Mist.

Auf ein neues? Oder wie geht’s jetzt weiter? Nää. Ich habe die Schnauze jetzt erst einmal gestrichen voll.


Liebesschmerz – MyVideo


16
Nov 08

Krankenhaus XI – coming soon

Letzte Woche war ich ja bekanntlich im Krankenhaus in Offenbach zwecks ESWL-Behandlung. Verlief alles sehr gut. Im Grunde. Aber: ich muss in ca. drei bis Wochen nochmal dorthin. Die letzte Behandlung hat offensichtlich nicht ausgereicht um den Stein komplett zu zertrümmern. Er ist zwar in zwei Teile geteilt worden; diese sind aber noch zu groß.

Dies wird dann der insgesamt elfte Krankenhausaufenhalt sein seit April 2006 — und alles wegen Nierensteinen.

Naja, man gewöhnt sich mittlerweile daran.


11
Nov 08

Grüße aus dem Krankenhaus

Dies ist nun mittlerweile mein zehnter Aufenthalt hier in der urologischen Klinik in Offenbach. Vor fünf Wochen war ich bereits hier und wurde dreimal beschossen (ESWL). Dies langte aber nicht, also musste ich noch einmal her, nach einer kleinen Pause.

Diesmal habe ich übrigens mein MacBook mit Web’n'walk-Stick mit. Zusammen mit meiner Multi-SIM meines iPhone-Vertrages. :-) So macht das natürlich alles mehr Spaß und man kann nun noch besser die Zeit totschlagen. Man merkt aber, wie schnell mal 100 Megabyte versurft sind. Sicher werde ich die 300 Megabyte an Traffic verblasen nach denen dann T-Mobile die Bandbreite runterdrosselt.

Kaum angekommen gestern — ich konnte mich gerade so einquartieren auf meinem Zimmer — wurde ich schon nach unten gefahren zur ersten ESWL-Sitzung. Diese war sehr angenehm und hat überhaupt nicht geschmerzt. Hoffentlich wird die heutige Sitzung auch so.

Das Mittagessen war übrigens sehr lecker (Tomatenreis mit Fisch und Gemüse). Am Abend das gleiche wie immer: Abendbrot.

Momentan warte ich sehnsüchtig auf das Frühstück. Vor allem auf Kaffee.


2
Nov 08

Nervige neue Verschlüße

Wem ist das nicht auch schon passiert? Man öffnet eine frische Milch und reißt dabei diese komische Lasche ab. Denn seit geraumer Zeit haben die Verpackungshersteller neuartige Verschlüsse erfunden. Dann muß man ein Messer bemühen um an die Milch zu kommen. Schlimm, wenn man es eilig hat morgens.

Ich möchte wieder die guten alten Verschlüsse haben. Mecker.


1
Okt 08

Alles läuft nach Plan

Ich wollte berichten wie es mir hier in der urologischen Klinik ergeht.

Bedingt durch neu entstandene Nierensteine (links), welche mein Urologe im Rahmen der Routineuntersuchung fand, habe ich mich wieder hier eingefunden. Da die Steine (ca. vier an der Zahl) noch in der Nieren verweilten, wollen wir jene durch Einsatz von ESWL zertrümmern. Auf eine Nierenkolik habe ich nämlich überhaupt keine Lust mehr. So was böses und schmerzhaftes wünscht man keinem Feind.

Am Montag fand ich mich also planmäßig hier ein und wurde auf Station 111 im Zimmer 1124 untergebracht. Zusammen mit zwei anderen “Nierensteinkollegen”. Am Nachmittag wurde denn auch gleich eine Harnleiterschiene installiert, damit der Steinschrott dann auch ungehindert angehen kann — und so keine Koliken verursacht. Dies verrichtete vertrauensvoll der OA Dannenberg. Die Schiene sitzt.

Am Dienstag stand dann die erste Zertrümmerung an (ESWL1). Bevor es in den Therapieraum hinunter geht musste ich zuerst eine Tablette schlucken und mir ein Zäpfchen selbst verpassen. Die Beschießung war im großen und ganzen ok — nicht zuletzt durch die Sedierung.

Am Mittwoch (heute) stand recht früh die 2. Sitzung an, welche sehr angenehm und überhaupt nicht schmerzhaft war.

Ich bin dann nach der Behandlung erst einmal das Treppenhaus hoch und runter gerannt und habe viel Wasser getrunken. Die Steinfragmente müssen schließlich raus.

Update

Heute am Donnerstag gab es die dritte und letzte Sitzung. Auch diese verlief bestens. Jetzt bin mal gespannt ob wir alle Steine schön zerbröselt haben. Der Ultraschall wird es morgen zeigen.