Welcome back, my dear iPhone

Tja. Ich habe es ja immerhin probiert. Schon im März 2010 liebäugelte ich ja mit einem Androiden — damals hatte ich ja bereits ein iPhone. Hatte aber nie den Mumm mir einen Androiden zu bestellen. Bis Anfang September 2011. Da orderte ich bei Amazon ein Samsung Galaxy S2. Die Vorfreude war groß, und als das Paket eintraf wurde es natürlich sofort aufgerissen — um festzustellen, dass ich nur eine Micro-SIM habe, welche natürlich nicht reinpasst. Also beim rosa Riesen angerufen, sie mögen mir doch bitte eine Multi-SIM zuschicken.

Zwei Tage später war selbige in der Post und in Windeseile im Samsung eingesetzt. Nach dem Einschalten war ich überrascht wie einfach doch die Einrichtung von statten geht; Google-Credentials eingeben und schon war alles „in sync“. Sehr nice eigentlich. Nun ging es an das eifrige Installieren von Apps: Facebook, Twitter & Co. Gibt es ja auch alles für die Androiden. Die Auswahl ist riesig.

Sofort aufgefallen waren mir neben dem sehr leichten Gewicht die vielen Einstellungsmöglichkeiten, welche man bei einem Androiden hat. Man kann sich in den Einstellungen sehr leicht verirren, dafür kann man aber auch echt jeden Pups einstellen. Schön auch, dass Apps einfach „echt“ im Hintergrund weiterlaufen können — beispielsweise werden Tracks gleich gescrobbelt, wenn man die Last.fm-App installiert hat. Auch die Widgets, die man auf dem Homescreen installieren kann sind sehr clever und machen richtig Spaß. So kann man sich z.B. ein Widget (DroidStats) installieren, dass immer Auskunft darüber gibt wieviele Freiminuten, Frei-SMS und Datenvolumen man für den laufenden Monat noch hat. Sehr praktisch. Die Sprachqualität ist sehr gut, wenn man denn mal telefoniert — macht man ja eh kaum noch.

Hardwaremäßig gibt es am S2 nichts auszusetzen. Alleinig die Verarbeitung gefiel mir nicht so sehr, da sehr plastikartig und bei Weitem nicht so wertig wie ein iPhone 4. Die Kamera ist sehr gut und macht gestochen scharfe Bilder.

Aber: das Galaxy S2 konnte mich leider nicht im Alltagsgebrauch überzeugen. Zu schnell war der Akku leer, zu schnell hat das Gerät mein Datenvolumen aufgefressen, zu schlecht war der WLAN-Empfang. In der Firma zum Beispiel war das S2 äusserst unzuverlässig. Reine Glückssache wenn es sich denn mal in das firmeninterne WLAN einklinkte. Leider konnte mich auch das Benachrichtigungssystem nicht überzeugen. Nur akustische Signale, der Screen bleibt immer dunkel. So muss man immer das S2 in die Hand nehmen, entsperren und nachschauen welche Notification nun gerade reinkam. Beim iPhone langt ein kurzer Blick und ich weiß sofort, was für eine Notification da gerade reinkam.

Und: das Ding ist einfach zu groß. Ich gehe mit diesem Gizmodo-Artikel vollkommen konform. Das iPhone lässt sich wesentlich entspannter bedienen, ein 3,5 inch Touchscreen ist vollkommen ausreichend.

Kurzum: ich habe nun wieder mein iPhone 4 als Alltagsgerät in Betrieb genommen. Und vielleicht hält auch bald die gute Siri Einzug hier im Hause. 🙂

Disclaimer: Das Samsung ist kein schlechtes Gerät, wirklich nicht. Wir wurden aber leider nicht warm.

Das Google Phone G1

Ich konnte nun eine Woche lang das G1 testen. Gleich vorne weg: ich würde das iPhone jederzeit vorziehen. Warum? Weil mich es nervte jedes Mal die Tastatur auszuklappen wenn man mal etwas tippen musste. Und ganz ehrlich: so viel schneller ist man mit einer physischen Tastatur auch nicht. Ganz im Gegenteil, diesen Text schreibe ich gerade mit der WordPress-App auf meinem iPhone.

Auch die wirklich miese Tastaturbeleuchtung tut ihr Übriges. Es kommt stellenweise vor, dass man keine Buchstaben erkennt und nahezu blind tippt. Dies betrifft aber wohl hauptsächlich das weiße G1. Wie die Beleuchtung auf dem schwarzen Modell ist kann ich nicht beurteilen.

Dritter großer Minuspunkt ist der überaus schwachbrüstige Akku. Nutzt man das G1 intensiv, braucht man irgendwann eine Ladestation. Hier muss noch kräftig nachgebessert werden.

Ansonsten ist das G1 nicht schlecht. Ich erlebte keinen einzigen Absturz. Lob hierfür. Auch die Sprachqualität konnte überzeugen.

Das Handling des Android-Betriebssystems hat mir gefallen. Wenngleich ich aber eine klare Linie in der Menügestaltung vermisst habe — jeder App-Hersteller kocht irgendwie sein eigenes Süppchen. Hier punktet das iPhone ganz klar mit seiner einheitlichen GUI.

Die Softwareauswahl im Marketplace ist recht gut. Für jeden wichtigen Aufgabenbereich gibt es gut funktionierende Apps. Viele aber auf englisch. Ich denke aber, dass sich das im Laufe der Zeit ändern wird.

Das Einrichten des G1 ist hingegen ein Kinderspiel. Einfach die Daten des eigenen Google-Kontos eingeben und schon beginnt das G1 mit dem Synchronisieren. Google Mail mit Adressbuch sowie der Google-Kalender waren sehr schnell gesynct. Alles mittels Push. Das hat mir sehr gefallen.

Verarbeitet ist das G1 ordentlich, und es sieht auch garnicht so klobig und hässlich aus wie man es auf Bildern vermuten könnte.

Wer die ganze Zeit einen Bogen um das iPhone gemacht hat sollte sich das G1 eventuell mal in einem T-Punkt ansehen.

Schlecht ist es keineswegs!

iMob auf dem iPhone / Friend Codes

Kollege Padre hat mir den Tipp gegeben.

Jeder, der ein iPhone hat und gerne rundenbasierte Spiele mag sollte sich die iPhone-App iMob ansehen. iMob ist eine kostenlose App aus dem Appstore, mit der man eine Mafiakarriere durchspielen kann. Man fängt als kleiner Wicht an und kann sich durch Kämpfe, Raubüberfälle und Mordaufträge nach oben arbeiten. Oberstes Ziel ist ein Imperium aus vielen Mobstern und vielen Casinos und Grundstücken.

Das Coole ist, dass auch die Umgebungssuche des iPhone benutzt werden kann um nahe gelegene Gegener zu finden. Leider habe ich bei mir hier „auf dem Land“ noch niemanden gefunden. Man kann aber im Internet viele Seiten finden mit Friend Codes. Weiterhin läuft das Spiel weiter, wenn man es nicht spielt. Über Nacht kann da schon viel passieren: man hat einige Millionen dazuverdient, ist angegriffen worden usw.

iMob für iPhone

Mein iMob Friend Code: 172 625 112

Gerne könnt Ihr Eure iMob Friend Codes hier in den Kommentaren posten. 😉

JellyCar kostenlos im AppStore

Hier ein schönes Beispiel dafür, dass es auch durchaus sehr gute kostenlose Spiele im AppStore gibt. JellyCar braucht sich hinter keinem kostenpflichtigen Spiel verstecken.

Kann aber auch gut sein, dass hier nur marketingmässig erst einmal das Spiel kostenlos in den Store gepackt wird um eifrig gute Empfehlungen zu erhaschen. Ein Grund mehr um nun schnell zuzuschlagen. 😉

Man muss ein Auto in möglichst schneller Zeit über verschiedene Kurse steuern. Gas gegeben wird einfach mit Druck auf den Touchscreen — auch kann man das iPhone neigen und so das Autochen neigen. Das Spiel macht Riesenfun. Schaut euch einfach mal den Trailer an:

iTunes.jpg

Kurze Notiz

Sodele. Morgen geht es wieder los. Gehabt euch wohl. Ich werde im Krankenhaus (Google Maps) mit meinem iPhone immer mal etwas twittern was los ist. 🙂

Ich hau‘ mir noch schnell zwei Filme mittels Handbrake auf mein iPhone, damit es nicht ganz so langweilig wird.

Achja, im Appstore gibt es ja die WordPress.app, die ich ja auch auf meinem iPhone drauf habe. Da lässt es sich dann bequem bloggen. Habe ich schon erwähnt, dass mein Blog auch iPhone-optimiert ist? Einfach mal mit einem iPhone mein Blog besuchen. 😉

Gehabt euch wohl. 😉

Bloggen mit dem iPhone

Dieser Artikel wurde komplett mit dem iPhone und der installierten WordPress-App geschrieben. Diese App gibt es kostenlos im Appstore.

Man kann mehrere Blogs einrichten, dies ist schon mal sehr gut. Es wird eine WordPress-Installation mindestens 2.5.1 Version vorausgesetzt.

Es gibt sogar eine Möglichkeit zum Hochladen von Bildern (von der Library oder auch direkt von der Kamera).

Das Bild wird dann automatisch an das Ende des Artikels gehängt.

Alles in allem hat man eine recht komfortable Möglichkeit unterwegs zu Bloggen.

Mein iPhone ist schon wieder defekt

Seufz. Erst im Juni musste ich mein iPhone im örtlichen T-Punkt abgeben, weil es einen Defekt hatte.

Heute habe ich es wieder hingebracht. Aus irgendeinem Grund mochte mein iPhone sich nicht mehr per Dockingstation mit meinem Macbook verbinden. Es erzählte steif und fest, dass die Dockingstation nicht für das iPhone entwickelt wäre.

„Dieses Zubehör wurde nicht für die Verwendung mit iPhone entwickelt. Möchten Sie den Flugmodus einschalten, um Audiointerferenzen zu reduzieren? Sie können keine Anrufe mehr tätigen bzw. empfangen.“

Sind wir also nun alle mal gespannt, wie lange es diesmal dauert. Letztes Mal ging es ja recht flott.

Update 14.8.: Heute ist mein iPhone wieder zurückgekommen. Ein neues oder generalüberholtes Gerät.