29
Aug 10

Das Leben ist eine Achterbahn

Jeder hat schon diesen Spruch gehört. Und irgendwie ist da auch was dran. Zeiten, bei denen man Hochs hat werden irgendwann dann mal wieder von Zeiten verdrängt, in denen alles gar nicht so läuft wie man sich das vorstellt — oder wie man es gerne hätte. Aber auf Regen folgt ja dann auch wieder Sonne. Sicher ist da auch was Wahres dran. Doof ist es nur, wenn man irgendwie das Gefühl hat, man befindet sich fortwährend unter einem Regenschauer. Man schaut hoch und man sieht nur Regen. Und genau so fühlt sich dann auch das Leben an. Dunkle Wolken bedecken die Aussicht auf einen blauen Himmel und auf die Sonne. Dieses wärmende Gestirn am Himmel, dass die Stimmungslage eines jeden Menschen durch ihr bloße Schönheit in’s Positive lenken kann.

Das aktuelle Wetter passt irgendwie exakt zu meiner Stimmungslage. Zeit meines Lebens war ich immer ein fröhlicher Mensch, der immer gerne und viel lacht. Sicher, ich kann das immer noch, aber es gab in der letzten Zeit Momente, da fiel mir das schwer. Und ich frage mich immer, wieso kann ich das nicht mehr. Früher fiel es mir immer sehr leicht bei der Bäckersfrau fröhlich lachend morgens ein paar Backwaren für meinen Sohn zu kaufen. Ich ertappte mich immer öfters dabei, dass ich oftmals nicht mehr lachte. “Erschreckend”, dachte ich mir. Wieso fällt mir das so schwer? Da muss doch irgendwas schief laufen.

Ich habe ja früher schon mal geschrieben, dass ich ein Gefühlsmensch bin. Eigentlich bin ich im Innern doch ein recht sensibler Mensch. Ein Mensch, der sich nach Harmonie und zwischenmenschlichem Glück sehnt. Das klingt jetzt vielleicht total schmalzig, aber es ist so. Und ich denke, da liegt der Kern des Pudels begraben. So schön das Single-Leben ja auch sein kann — so beschissen ist es dann auch wieder, wenn man alleine ist.

Und zu allem Überfluss ist es ja dann dann (fast) immer so, dass Frauen, die einen nicht interessieren etwas von einem wollen, aber umgedreht ist es dann nicht so. Wie bescheuert ist denn das? Ist das irgendwie so eine Art zwischenmenschliches Murphy’s Law?

Manchmal wünsche ich mir ich wäre so ein beziehungstechnischer Einzelgänger, dem alles egal ist. Der sich mit dem Single-Dasein abgefunden hat. Aber wie doof ist das? Ich habe keine Lust alleine daheim zu versauern. Oder jemand, der sich durchvögelt. Sicher ganz nett, aber auf Dauer?

Was bin ich froh, dass ich meinen Sohn die Hälfte vom Monat bei mir habe.

Die andere Hälfte könnte ich auf die Piste gehen. “Geh’ doch raus und treff’ dich mit Leuten!” — Gut gemeinte Ratschläge, die im Kern ja auch sicher richtig sein. Aber es kommt zu oft vor, dass man dann einfach keine Lust hat sich aufzuraffen und mit künstlicher guter Laune unter Menschen zu gehen.

In zwei Beziehungen war ich richtig glücklich. Beide sind leider gescheitert. Aller Guten Dinge sind drei, sagt man ja.

Ich bin gespannt.

Ultimativ bin ich vielleicht einfach zu gut für diese Welt. Oder ich bin gerade auf einer langen Talsohle in der Achterbahn. Es kann ja auch gut sein, dass es bald wieder aufwärts geht. :-)


08
Jun 10

Fanboyism

In letzter Zeit liest man wieder vermehrt den Begriff “Fanboy”. Gerade im Zusammenhang mit der Firma mit dem angebissenen Apfel. Es reicht schon wenn man zugibt, dass man Produkte aus dem Hause Apple sehr mag oder wenn man kritisch über ein anderes Konkurrenzprodukt urteilt. Da hört man dann schnell “Du Fanboy, Du. Du kaufst ja echt alles, wo der Apfel drauf ist.”

Häufig wird noch der Tonfall so justiert, dass der Vorwurf leicht beleidigend wirkt — oder zumindest jemanden lächerlich macht. Interessanterweise kommen solche Sprüche von Leuten, die selbst eine Abneigung gegen jenes Produkt bzw. Marke hegen. Also sind doch diese Leute dann in gewisser Weise auch Fanboys. Da entstehen auch mal flugs richtig hitzige und emotionale Diskussionen. Aktuell gerade zwischen Apple- und Android-Usern.

Dabei finde ich überhaupt nichts Verwerfliches daran, wenn ich ein Produkt oder eine Marke besonders “toll” finde und davon ausgiebig schwärme. Oder wenn ich davon wirklich beeindruckt bin und Produkte unter Umständen auch mal “blind” kaufe. Ganz im Gegenteil: ich bin nämlich davon überzeugt, dass diese Produkte vollumfänglich funktionieren und sich nahtlos in meinen (in diesem Kontext) digitalen Alltag integriert haben. Man nimmt sie im Grunde gar nicht mehr wahr, sie sind immer da und tun genau das, man von ihnen verlangt. Warum man deswegen gleich als fanatischer Fanboy verschrien wird verstehe ich nicht — werde ich auch wohl nie.

“Ein Fan [fɛn] (englisch fan [fæn], von fanatic „Fanatiker“) ist ein Mensch, der längerfristig eine leidenschaftliche Beziehung zu einem für ihn externen, öffentlichen, entweder personalen, kollektiven, gegenständlichen oder abstrakten Fanobjekt hat und in die emotionale Beziehung zu diesem Objekt Ressourcen wie Zeit und/oder Geld investiert.” [Quelle: Wikipedia]

Ob nun Fanboy oder Fan. Es läuft meiner Meinung nach immer auf das Gleiche raus. Ich bin mit einer Marke sehr verbunden. Jetzt fragt man sich warum? Bin ich gleich ein Jünger, nur weil ich gerne die Keynotes von Steve Jobs ansehe? Nein, es liegt eher daran, dass ich sehr von den Produkten dieser Firma überzeugt bin. Dann berichtet man leidenschaftlich davon und führt Bekannten leicht euphorisch die Geräte vor, die man so liebt. Ja und häufig springt da sogar ein Funke über und die Leute sind dann auch begeistert. Das soll aber noch lange nicht heissen, dass man als “Apple-Jünger” auf einer Art Kreuzzug unterwegs ist und möglichst viele neue Jünger rekrutieren möchte. Viel mehr ist es die Einfachheit und Funktionalität der Produkte, die die Leute letztendlich überzeugen. Das habe ich selbst schon oft in meinem Bekanntenkreis festgestellt. Viele sind auch bekennende Apple-User geworden. Sind das jetzt auch Fanboys?

Ist man auch ein Fanboy, wenn man sich jeden James Cameron Film ansieht? Oder wenn man lieber zu Burger King geht anstatt zu McDonalds? Kommt da jemand auf die Idee zu einem Fanboy zu sagen?

Ich bin kein Fanboy. Ich bin überzeugter Apple-User, weil mich einfach alle(!) Produkte dieser Firma überzeugen und ich diese problemlos benutzen kann. Sie funktionieren einfach. Punkt. Ich habe hier zu Hause OSX, Windows und Linux im Einsatz, und finde alle Betriebssysteme in Ordnung. Ich benutze aber am liebsten meinen Mac, weil ich damit am effektivsten und angenehmsten arbeiten kann.

Und: ich hätte auch kein Problem damit ein Android-Smartphone zu nutzen. Denn die sind auch sehr gut geworden und stellen mittlerweile eine ernste Konkurrenz zu Apple dar (auch nach dem iPhone 4). Da wird sich noch einiges tun in Zukunft. Wettbewerb belebt das Geschäft. Eine interessante Abhandlung zu diesem Thema kann man hier beim geschätzten John Gruber nachlesen.

Und wenn ich alltäglich einen Androiden einsetzen würde… ich hätte ja immer noch mein iPad. ;-)


30
Mai 10

Mein iPad

Am Donnerstag (27.05.10) klingelte morgens um ca. 10 Uhr der UPS-Bote um mir mein iPad zu überreichen. Noch nie hatte ich so gerne den braunen Laster gesehen bzw. erwartet. Hastig unterschrieb ich auf dem Pad um das Paket entgegen zu nehmen. Natürlich musste ich dann auf der Stelle das Paket aufreißen um das gute Stück begrüßen zu können. Im Übrigen das kleinste Modell, welches mir ausreichend erschien.

Nach einem kurzen Rendevouz mit meinem Macbook war das iPad in wenigen Sekunden aktiviert. Eigentlich seltsam, dass man nun doch noch einen Computer benötigt um das iPad zu benutzen — so viel zum Thema, das iPad erschließe neue Käuferschichten, Benutzer, die keinen Computer haben.

Wie dem auch sei, ich war erstaunt wie hell und klar der Screen des iPads ist. Der Bildschirm ist wirklich fantastisch. Knackige Farben und messerscharf. Wirklich sehr schön anzusehen. Als nächstes konfigurierte ich die Synchronisation. Ich entschloss mich dazu keinerlei iPhone-Apps zu installieren und stattdessen lieber gleich mit nativen Apps anzufangen. Die Pixelverdopplung sieht meiner Meinung nach recht bescheiden aus und man sollte wirklich nur im Notfall Apps installieren, die man unbedingt braucht oder die nur Push-Funktionalität liefern (wie zB Boxcar). Sicher gehen auch einige Spiele, aber das muss jeder selbst entscheiden.

Die Installiererei konnte beginnen. Nur wo fange ich an? Was brauche ich alles? Also startete ich einfach die Appstore-App und schaute mich erst mal in den Charts um. Hier war zuerst einmal die rechte Spalte interessant: die kostenlosen Apps

Welche Apps ich nun genau installiert habe schreibe ich mal in einem extra Artikel, ich muss erst mal die Must-Have-Apps herausfiltern.

Wie bedient es sich denn nun, das iPad? Wie isses denn?

Es ist einfach schön damit auf der Couch zu liegen und zu surfen, Emails zu bearbeiten, Spiele zu spielen oder den Google Reader “leer” zu lesen. Die Batterielaufzeit ist wirklich irre, die hält wirklich sehr sehr lange, ist ja auch kein Wunder, denn das iPad besteht ja zu einem Großteil aus Akku. ^^

Die OnScreen Tastatur ist sehr gut, und ich verstehe die Berichte von Usern nicht, die damit nicht zurechtkommen. Es tippt sich wirklich flott, vor allem im Querformat. Die Tastatur ist wirklich ausreichend groß. Diesen Blogpost schreibe ich übrigens gerade auf dem iPad ganz entspannt auf meinem bequemen Chefsessel mit der Wordpress-App.

Es gibt aber auch etwas, was mich stört: die WiFi Qualität ist bei mir nicht berauschend gut, da ich immer mal Verschlechterungen in der Signalstärke habe. Da wird der Download dann schon mal richtig lahm. Es scheint aber ein Apple bekanntes Problem zu sein und wird sicher beim nächsten Firmware-Update behoben werden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es ein Hardware-Fehler ist.

Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit der schnieken Schiefertafel und freue mich schon darauf, welche tollen Apps die Entwickler in der nächsten Zeit in den Appstore schmeißen.


28
Apr 10

Die stehende Katze revisited

Genial. Vor einigen Tagen gab es einen Videomeme einer ausserordentlich neugierigen und talentierten stehenden Katze:

Nun bin ich durch @Alphamaennchen_ auf den “Nachfolger” gestoßen.

Herrlich gemacht. Das ganze wurde mit Adobe After Effects gebastelt. Hut ab. :D


26
Apr 10

iPhone über WiFi mit iTunes synchronisieren

Daumen drücken, dass Apple diese App freigibt. Auf dieses Feature hoffe ich schon lange und frage mich wieso Apple das nicht fest verbaut.


via Engadget und rivva


19
Mrz 10

Ich liebe Trance

Heute möchte ich mal die Zeit nutzen und etwas ganz Besonderes ansprechen – etwas, was mir sehr viel bedeutet: Musik

Genauer gesagt Trance.

Ich weiss nicht wie es den meisten da draussen so ergeht, wenn sie Musik hören. Nehmen sie die Musik überhaupt richtig auf? Konsumieren sie sie nur neben her? Fühlen sie die Musik?

File_Gatecrasher.jpg - Wikimedia Commons

Trance geht mir unter die Haut — und zwar ganz gewaltig. Sicher nicht jeder Trance, sondern eher der klassische mit genialen Breakdowns, Build-Ups und Flächen. Den Industrie-Trance kann ich nicht leiden. Meine Richtungen sind “Uplifting”, “Euphoric” und “Progressive Trance”.

Meine Liebe zum Trance entdeckte ich zur guten alten “Paramount Park”-Zeit so Mitte der Neunziger. Den genauen Zeitpunkt weiss ich nicht mehr. Aber die Tracks sind mir alle noch wohlbekannt und ich höre sie auch heute noch gerne (Binary Finary “1999″, Delerium “Silence”, Nalin & Kane “Beachball”, Ayla “Ayla”, ach das könnte ewig so weitergehen).

In den letzten Jahren hat sich bei mir langsam eine rote Spur entwickelt und ich entdecke immer wieder neue Künstler, die umwerfenden Trance komponieren — dank Last.fm, YouTube und letztendlich iTunes. Angefangen hatte es mit Schiller (Christopher von Deylen) und ATB (André Tanneberger), die es ja auch schon sehr lange gibt, und welche eine geniale Musik kreieren. Ich besitze alle CDs von den beiden. Irgendwann stieß ich dann durch Last.fm auf ein anderes Trance-Projekt: Above & Beyond. Was bin ich froh, dass ich diese Jungs entdeckt habe, denn deren Trance trifft 100% meinen Geschmack. Glücklicherweise haben die drei auch ein eigenens Label: Anjunabeats. Und unter diesem Label nehmen sie alle (unbekannten) DJs auf, wo denen sie selbst überzeugt sind (man kann Demos hochladen). Und alleine durch Anjunabeats habe ich ein Dutzend neuer Künstler entdeckt, die genau so genialen Trance machen.

Zum Beispiel: Ocean Lab, Adam Nickey, Daniel Kandi, Signalrunners, Boom Jinx, Sunny Lax, Dan Stone, Mat Zo, Menno de Jung, Oliver Smith, Nitrous Oxide.

Ich kann nur jedem eindringlich empfehlen den Podcast von Above & Beyond “Trance Around The World” zu abonnieren. Dieser erscheint pünktlich jeden Freitag abend und dauert satte zwei Stunden. Mittlerweile wurden schon über 300 Shows produziert. Und dies kostet wohlgemerkt keinen Cent!

Zum Schluss noch ein Zitat, welches ich mal aufgeschnappt habe:

“Trance macht so unglaublich sentimental. Regelrechte Gefühlsexplosionen. Manchmal könnte man die ganze Welt umarmen und empfindet Liebe und Glückseligkeit.”

Und ich kann nicht sagen wie oft ich schon nasse Augen in meinem Leben hatte als ich Trance hörte und sich die Schönheit dieser Musik in meinem Körper verbreitete und mich dabei einfach glücklich machte.


15
Mrz 10

Jetzt steht es fest: Deutschland verblödet

Entschuldigt bitte diese reisserische Überschrift, aber etwas anderes fällt mir hier zu nicht ein:


Das kann doch alles nicht wahr sein, oder? Wer ist denn bitte so dermaßen verblödet um das alles mitzumachen?

Google Home View… Nee nee Kinners. xD

(via)


13
Mrz 10

Ego-Shooter auf Konsolen machen keinen Spaß

Ich frage mich schon die ganze Zeit wieso es auf der Xbox 360 keine Möglichkeit gibt, einen Ego-Shooter (1st-Person-Shooter) anständig mit Maus und Tastatur zu bedienen. Wieso ist denn noch keiner auf die Idee gekommen eine Art “Nunchuk” / Maus-Kombination anzubieten? In der linken Hand hält man den Controller, mit dem man läuft und springt etc. Mit der rechten Hand bedient man die Maus und kann bequem zielen und durch die Gegend laufen.

“Modern Warfare 2″ macht auf der Xbox 360 irgendwie nur halb so viel Spaß wie auf einem Computer. Mir fehlt da einfach die Freiheit, welche man mit einer Maus hat (–> viel schnellerer Rundumblick). Mit einem analogen Stick bewegt man sich viel zu steif und kann nicht schnell genug reagieren.

Bitte erfinde das mal jemand. :D Oder gibt es vielleicht so etwas schon? Dann bitte sofort in die Comments schreiben.

Ich werde mir keinen Ego-Shooter mehr zulegen für die Xbox 360.


02
Mrz 10

HTC Desire bei Amazon

Ich bin ja handfester iPhone-Fan, das sollte sich ja mittlerweile herumgesprochen haben. Aber dieses schnuckelige Teil hat ja auch irgendwie was, oder? :love:

Das ist das HTC Desire, das mit wahrhaft leckeren Daten glänzt:

  • großes AMOLED-Display mit Pinch-to-Zoom in 480×800 Auflösung
  • 5-Megapixel-Kamera mit Gesichtserkennung, Autofokus und Blitz, Geotagging
  • GPS
  • Android 2.1 mit HTC Sense

Bei Amazon kann man das HTC Desire vorbestellen (Aff-Link).

Haben will. :woot:


02
Mrz 10

MacBook frisch installieren mit Time Machine

Ich habe mich endlich mal dazu durchgerungen und mein Macbook frisch aufgesetzt. Nach all den Jahren sammelt sich doch so einiges an Programmen an, von denen man dann viele nicht mehr verwendet. Und da der Frühling vor der Tür steht, bot sich doch so ein Frühlingsputz an. Mit der Time Machine als Backup-Lösung im Rücken fühlte ich mich bestärkt und ermutigt die Sache anzugehen.

Macintosh HD

Gesagt getan — und so bootete ich (beim Booten alt gedrückt halten) von der Snow Leopard DVD und ging geradewegs über die Menüleiste auf das Festplattendienstprogramm um die Festplatte zu löschen. Es beschleicht dabei schon ein etwas mulmiges Gefühl, aber Mut wird ja schließlich belohnt. 8)

Nachdem die Festplatte nach knapp einer Minute gelöscht war begann ich mit der Installation und habe es mir erst mal auf der Couch gemütlich gemacht und die Installation laufen lassen. Nach cirka einer 3/4 Stunde war diese rum und ich konnte nun wählen, ob ich einen Backup einspielen möchte.

Ich wählte das Time Machine Medium und beschloss nur die Benutzerdaten und die Einstellungen zu übernehmen, so dass /Library und /Programme frisch sind und frei von unnötigem Balast.

Das Importieren der Benutzerdaten verschlang dann weitere 1,5 Stunden.

Auch dies hatte bestens geklappt.

Spannung kam auf als das System zum ersten Mal bootete. Aber wie man das von OSX gewohnt ist hat das alles bestens geklappt. Nun noch rund 700 Mbyte an Updates installiert und der erste Schritt war getan.

Nun machte ich mich daran alle wichtigen Programme direkt von der Time Machine in den /Programme-Ordner zu ziehen. Unter Windows hätte ich hierzu alles wieder herunterladen und mittels setup.exe neu installieren müssen. Bei einem Mac reicht hier ein Drag & Drop. Lediglich einige Systemprogramme wie zum Beispiel Litte-Snitch oder Growl muss man “richtig” neuinstallieren.

Die Programme liefen alle auf Anhieb mit den Benutzereinstellungen aus /home/patrick/library.

Alles ist allem ist das alles sehr entspannt abgelaufen und man fühlt sich dann auch gleich wohler auf einem frischen Snow Leopard. :-)